1

Art der Fährte: SW-FS

Länge: 900m

Standzeit: knapp 30h

Verlauf: Gerade, geschlängelt, Winkel

Untergrund und Bewuchs: Laubstreu, Beerkraut, Gras, Schotter, Rückegassen

Umwelt und Wetter: Ruhiges Umfeld, herbstlich kühl, gute Bodenfeuchte

Verleitung: Frau mit 8 Hunden am Weg, Rehwild

Thema: Rückegassen

Verweiser: 2 Wundbetten mit Schwarte

 

Emil begann unkonzentriert und war mehr mit anderen Gerüchen beschäftigt als mit dem seiner Fährte... Er hat viel gefaselt, sich dabei immer mal wieder seiner Fährte gewidmet. Eigenkorrektur nicht so willig wie die letzten male, oft Konfliktverhalten (Gähnen), Fährtenwille nicht sooooo ausgeprägt wie ich das gerne hätte. Beide Wundbetten ignoriert. Streckenweise aber richtig gute und willige Arbeit nach vorne. Wir üben weiter....

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2

Art der Fährte: SW-FS

Länge: 800m

Standzeit: 24h

Verlauf: Siehe Bild

Untergrund und Bewuchs: Laubstreu, Moos, Beerkraut, Gras, Schotter. Altholz mit Unterstand, Ahornstangenholz, kaum Nadelstreu

Umwelt und Wetter: Harvester in der Nähe, gute Bodenfeuchte, kühl, etwas Wind

Thema: Kein bestimmtes

Verleitung: Rehwild frisch über die Fährte

Verweiser: 2 Wundbetten

 

Schöne Vorsuche vom Emil, gutes Verweisen des Schwartenfetztens und der Borsten. Fährter sofort und willig angenommen, konzentriertes Arbeiten, gutes Tempo ohne zu stürmen. Sehr schöne Eigenkorrektur, Winkel sauber gearbeitet. Beide Wundbetten sauber verwiesen. Kurz vor Ende flüchtete ein Reh aus der Dickung über die Fährte. Konzentration kurzfristig weg. Lies sich aber wieder einfangen. Mit Begeisterung am Ende der Fährte auf die Pendelsau gestürzt. 

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3

Art der Fährte: SW-FS

Länge: knapp 1000m

Standzeit: 24h

Verlauf: siehe Bild

Umwelt und Wetter: Ruhige Umwelt, keine Ablenkung von außen, sehr hohe Luftfeuchte, Nebel, 4 Grad

Untergrund und Bewuchs: Überwiegend Laubstreu. etwas Brombeere, Graswege, Rückegassen, viel Totholz. Eichenstangenholz. etwas Altholz mit wenig Beerkraut

Verweiser: 3 Wundbetten

Verleitung: Schwarzwild, Rehwild, Fuchs

Thema: Schwarzwildverleitung, längere Fährte, weniger Markierungen

 

Emil hat den Anschuss über eine räumlich knappe Vorsuche gefunden und verwiesen. Nahm die Fährte sofort korrekt an und arbeitete zügig aber ohne zu schlampern voran. Erstes Wundbett ignoriert. Gute Eigenkorrektur , etwas unkonzentrierter und fahriger im Bereich wo Schwarzwild derzeit mehr aktiv ist. 20m Abweichung. Ich hätte das sehen müssen, wurde mir im Nachhinein klar. Selbständig zur Fährte zurück gefunden, jedoch mit etwas Glück. Für mich sah Emil nicht so aus als würde er dabei aktiv bemüht sein zu seiner Fährte zurück finden zu wollen.

Wildes Spiel am Ende mit der Sauschwarte.

Insgesamt gute Arbeit. 

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4

Art der Fährte: SW-FS

Länge: ca 900m

Standzeit: 24h

Verlauf: siehe Bild

Untergrund und Bewuchs: Graswege, überwiegend Laubstreu, etwas Nadelstreu, Brombeere. Überwiegend Stangenholz, Birkenanflug

Umwelt und Wetter: Keine Nennenswerten Umweltgeräusche, Autobahn weit im Hintergrund. Nach dem Legen der Fährte leichter Frost, beim Arbeiten knapp über 0 Grad. Gute Suchbedingungen

Thema: Dichter Bewuchs, Brombeeren, eigentlich Schwarzwildverleitung

Verleitung: Rehwild. Schwarzwild war länger nicht, wie eigentlich erhofft in der Ecke. Suhle sah aus als wäre sie lange nicht besucht worden. 

Verweiser: 2 Wundbetten mit Schwartenfetzen

 

Obwohl irgendwelche IDIOTEN ihren Sperrmüllabfall direkt auf den Anschuss platzierten, fand und verwies Emil den sehr gut. Er nahm die Fährte sofort auf und folgte ihr 9/10 der Strecke auf dem Meter bzw mit max 2 Meter Versatz. Einmal kam er etwa 10 Meter ab, war aber sehr bemüht SEINE Fährte wieder zu finden und als er sie kreuzte war es, als ob die Nase durch einen -magbeten auf den Boden gezogen wurde, DAS hab ich SO beim Emil zuvor noch nie gesehen. Das erste Wundbett hat er ignoriert, der Inhalt war weg. Das zweite schön verwiesen. Winkel schön genommen, williges aber beherrschtes Arbeitstempo. Rund um, eine richtig gute Arbeit vom Emil

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