Januar 2015

Hurrah, wir bekommen Verstärkung

Eigentlich müsste ich meine Homepage jetzt umtaufen in "Jagen mit Vizsla`s und Brandl Bracken"

Wenn alles klappt, wird im April vorraussichtlich ein kleines Brandl Brackenmädchen bei uns einziehen.

 

Schritt 1 hat schon funktioniert: Cora vom Sauerländer Hof ist tragend 

Juli 2014

Schweiß- Fährtenschuhseminar bei Wittrach, Kanton Bern, Teil II

Fangschusssimulation

Wieder trafen wir uns im Kanton Bern zum Schweiß- Fährtenschuhseminar von und mit Anke Lehne. Ging es im 1. Teil noch um den Aufbau der Hunde, handelte sich der 2. Teil größtenteils um den Einsatz in der Praxis. Ausrüstung von Hund und Führer, waren im theoretischen Teil ebenso Inhalt, wie Orientierung, Ortung, Kommunikation und 1. Hilfe.

 

Es wurde ein Anschusstisch aufgebaut, bei dem jeder Hundeführer Pirschzeichen bestimmen und die Schwierigkeit der Nachsuche einschätzen sollte. Sehr beeindruckend war eine Demonstration der Wirkung von Kurz- zu Langwaffe. Dazu wurde mit 2 Wasserkanistern jei eine Fangschusssituation simuliert, die die Stoppwirkung auf krankes Wild anschaulich machen sollte. Der Unterschied war beeindruckend. Während es den Kanister, beschossen mit der Kurzwaffe im Kaliber 38 special auf etwa 5 Meter noch nicht mal schüttelte, zeigte der Beschuss mit der Langwaffe im Kaliber 7x64 auf die gleiche Distanz und einen 2. Kanister eine ganz andere Wirkung.

 

Auch dieses mal wurde mit den Hunden gearbeitet. Schwerpunkt war: Verweisen, Vorsuche auf einen Anschuss, abtragen bzw anhalten auf der Fährte, Vorsuche auf eine Fährte.

 

Zum Üben des Verweisens wurde eine Verweiserbahn angelegt auf der alle Hunde die Gelegenheit hatten, Pirschzeichen zu verweisen. Für die meisten Hunde war es das erste mal und dafür klappte das recht anständig.

 

Es folgte die Vorsuche auf einen Anschuss. Ein Viereck wurde markiert. In diesem Viereck befand sich, für den Hundeführer nicht erkennbar, der Anschuss. Der hund sollte den Anschuss verweisen und die davon abgehende Fährte annehmen und arbeiten. Hier war das gesamte Team gefordert. Der Hund musste verweisen und der Hundeführer erkennen das der Hund verweist.... 

 

Auch das Vorsuchen auf eine Fährte klappte erstaunlich gut. Das Anhalten bzw Ablegen auf der Fährte war für viele Hunde und Führer Neuland, doch auch das wird mit etwas Übung gut gelingen.

 

Den kröhnenden Abschluss bildete am Sonntag die Arbeit an der Pendelsau. Eine Pendelsau ist die Schwarte mit Kopf und Läufen die mittels Seilen zwischen Bäumen so aufgespannt und befestigt wird, das man sie aus dem Hintergrund gut bewegen kann. Es war interessant die verschiedenen Reaktionen der einzelnen Hunde zu beobachten. Von "Auf sie mit Gebrüll" über "ich wart mal bis Hilfe kommt und dann auf sie mit Gebrüll", "Veralbern kann ich mich selbst, die ist schon lange tot" bis zu "ich bin dann mal weg" war alles dabei.

 

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung die sehr viel Spaß gemacht hat. Mit dem Wetter hatten wir mehr Glück als Verstand, denn es blieb zu den Praxisteilen des Seminars immer trocken. Ansonsten kamen gewaltige Wassermassen vom Himmel....

 

Sollte es eine Fortsetzung oder Neuauflage im nächsten Jahr geben, Eywa und ich sind gerne wieder mit dabei.

 

 

 

Juni 2014

"Von dicht bis licht"

oder: Verbandsfährtenschuhprüfung 2014  in Hasenthal, Thüringer Wald

 

Vor genau einem Jahr war ich mit dem Schnexxli schon mal am Rennsteig, bei Hasenthal im Thüringer Wald, genauer gesagt, im "Christiansgrün".

Christiansgrün, so heißt nicht nur ein Forstgebiet dort, sondern auch der Brandl Brackenzwinger des Prüfungsleiters, der -wie jedes Jahr im Juni- eine SP-FS (Schweißprüfung mit Fährtenschuh) und eine Verbandsfährtenschuhprüfung ausrichtet.

Was genau ist der Unterschied zwischen SP-FS und VFsP oder VSwP? Zum einen das Alter der Hunde. Bei einer Verbandsprüfung, sei es nun Schweiß oder Fährtenschuh, muss der teilnehmende Hund ein Mindestalter von 24 Monaten haben. Bei der SP-FS gibt es kein Mindestalter. Beide Fährten haben eine Standzeit von 20 Stunden.

Auch von der richterlichen Seite gibt es einen Unterschied. Während zu einer Verbandsprüfung immer ein Sonderrichter für Schweiß pro Richtergruppe anwesend sein muss, braucht es das bei der SP-FS nicht.

Die Länge der Fährten kann ebenfalls variieren. Sind es bei einer Verbandsprüfung immer mindestens 1000m, kann eine SP-FS auch mit 600m ausgeschrieben sein. Auch werden bei der SP-FS mehr Verweiser und Wundbetten angelegt wie bei der VFsP.

 

Da Eywa 2013 die 20 VFsP recht gut absolviert hatte, folgte 2014 die 40h VFsP. 

Irgendwer hat mal gesagt, das die 40h Fährte nicht einfach nur doppelt so lang steht wie die 20h Fährte. Heute kann ich sagen: Jaaaaa, der Mann hatte uneingeschränkt Recht....

Hasenthal, speziell Christiansgrün entlang an der ehemaligen Grenze zur DDR ist seeeeeehr wildreich. Hauptwildarten sind Rotwild, Schwarzwild, Rehwild.
Gestern morgen um 09.00 wurde Eywa "gerecht zur Fährte gelegt". Will heißen, ich hab sie angesetzt und das Abenteuer begann.

Wir mussten kämpfen.... Eywa musste richtig hart arbeiten und ein Spaziergang war das nicht....

Untergrund und Bewuchs waren mehr als abwechslungsreich: Laubstreu, Nadelstreu, Sturmflächen, Sumpf, Wildwiese, Waldwege, Forstwege, Moos, Seegras, Brombeeren, Beerkraut, Ebereschenverjüngung, Fichtenverjüngung, Fichten- und Buchenaltholz. Abschnitte, die seit 04.00 Morgens in der Sonne bruzelten, nasse Abschnitte durch knietief Morast. Staubtrockenes Nadel- und Laubstreu, Blütenstaub des Beerkrautes.

Die äußeren Bedingungen waren sehr widrig. Die Hitzewelle machte auch vor Thüringen nicht halt, seit Mittwoch Temperaturen um 30°, gestern Mittag dann der Rekord mit 34,5° im Schatten. Als ich Eywa um 09.00 angesetzt habe, zeigte das Thermometer schon 25° an.

Eywa`s Arbeit im Detail zu beschreiben, gelänge mir nicht wirklich treffend. Streckenweise genial, dann wieder mit größeren Problemen die sie aber nahezu eigenständig lösen konnte. Im Bereich einer Fichtendickung rumpumpelte es plötzlich direkt neben uns und ein Rotalttier sprang davon. So nah war ich Rotwild noch nie zuvor. In der Dickung lag noch das frisch gesetzte Kalb.

Dummerweise ging die Prüfungsfährte genau an dem Kalb vorbei, doch Eywa konnte das Kalb wohl wegen der noch fehlenden Eigenwitterung nicht wahrnehmen. Das Alttier jedoch, wurde von Eywa sehr wohl registriert. In diesem Bereich, der wohl schon seit längerem der Einstand des Tieres war, hatte Eywa richtig was zu tun. Hier bekam sie auch ihren Spitznahmen "Tüfteltante" verpasst. Sie tüftelte sich da durch, ich schwitzte nicht nur wegen der unglaublichen Temperaturen Blut und Wasser....

Als wir den Bereich geschafft hatten, brauchte Eywa dringend eine Pause um zu trinken und sich wieder zu sammeln. Dann gings weiter, immer weiter, über Wege, durch die erste Sturmfläche, die Wildwiese den Hang hinunter, durch den Sumpf, den Hang auf der anderen Seite wieder hoch. Plötzlich stand, mitten auf der Fährten, ein Rotspieser und schaute sehr irritiert drein. Wir schauten nicht minder irritiert zurück, der Spieser trollte sich und Eywa bekam die nächste Pause....

Konditionell und konzentrationsmäßig waren wir beide zu dem Zeitpunkt deutlich angezählt. Gefühlsmäßig waren wir schon weit über 3km unterwegs, irgendwann muss doch mal ein Ende sein????

Die Fährte ging weiter, durch eine kleinere Fichtendickung. Dort verwieß Eywa Schweiß. Hurra, endlich ein sicheres Zeichen genau auf der Fährte zu sein.
Tja, zu früh freuen sollte man sich nicht denn kurz darauf bekamen wir einen Abruf. Eywa hat den Winkel überschossen, wollte zurück, ich glaubte ihr nicht. Der Abruf war mein Fehler, nicht der vom Hund....

Zurück zum Wundbett, dann nahm Eywa den Winkel korrekt. Als ich durch das Altholz eine Weg schimmern sah, wähnte ich uns schon in erlösender Nähe zum Stück. Eywa zog auf den Weg, streckdielängs darüber hinweg ind die nächste Sturmfläche. Hä???? Noch weiter??? Ich wollte nicht mehr.... Aber, "lass den Hund machen, vertrau ihr einfach" hörte ich aus dem Hintergrund.

Noch einmal ging es bergab, durch Beerkraut hindurch, als eine wild wedelnde Eywa plötzlich Gas gab und wie wild ihr Schweinchen schüttelte. ich schnallte mal wieder gar nichts. Es dauerte einen Moment, bis auch ich begriff das wir tatsächlich doch noch ans Ende gekommen waren. 

Als das Signal "Sau tot" erklang, sprang keine 20 Meter vor uns noch ein Stück Rotwild ab, verhoffte eine Weile auf einer kleinen Lichtung und entschwand im gegenüberliegenden Bestand.

Eywa hat die VFsP 40h mit einem Abruf im sehr guten 2.Preis bestanden. Da wir die einzigen Teilnehmer bei den 40h waren, wurde Eywa auch automatisch Suchensieger der VFsP. Ich persönlich finde diese Regelung, das eine egal in welchem Preis bestandene 40h Fährte automatisch über den 20h Fährten liegt, nicht nachvollziehbar aber ich kanns nicht ändern. 

In meiner Gruppe, alles VFsP Teilnehmer, gab es 4 Hunde. 3x20h, 1x40h. Es gab 3x einen 2.Preis und einmal einen 3.

Insgesamt sind 9 Hunde gestartet. 6 Brandl Bracken, 2 Steirische Rauhaarbracken und 1 Eywa
4 Hunde starteten in der VFsP, 5 in der SP-FS. Es gab einen 1. Preis, vier 2. Preise, zwei dritte Preise. Zwei Gespanne haben leider nicht bestanden. 

 

 

Nach vielen Proben war es gestern endlich soweit. Für das Bläserchorps der Jägervereinigung Ansbach und Umgebung e.V war, wie für viele andere Chorps aus Bayern auch, der Tag der Tage gekommen.

Der Landesbläserwettbewerb findet, im Wechsel mit dem Bundesbläserwettbewerb, alle zwei Jahre statt und wird jeweils an einem anderen Ort im jeweiligen Bundesland ausgerichtet. Gestern waren ca. 40 Gruppen à 20 Bläser in verschiedenen Kathegorien gemeldet: Es gab reine ES-Horn Gruppen, gemischte Gruppen in B, Quartett`s in jeweils allen Stimmungen.

Die Teilnehmer kamen logischerweise hauptsächlich aus Bayern, doch es gab auch Gastgruppen aus NRW, der Tschechei, der Schweiz und aus Dänemark.

Die Fahrt nach Günzburg im bequemen Fernreisebus war, wenn sie auch zu unchristlicher Zeit früh am Sonntag morgen begann, sehr kurzweilig und unterhaltsam. Mit einem kurzen Zwischenstopp im Wald zum Einblasen waren wir ratz-fatz in Günzburg. Der ganze Ort stand Kopf. Bläsergruppen und Grüppchen soweit das Auge reichte, alle in ihre eigenen Vereinstrachten gewandet, warteten auf ihren Wettkampf, der von einer international besetzten Wertungsrichtergruppe abgenommen wurde.

Die Veranstaltung lag gut im Zeitplan, so konnten wir 20 Minuten vor unserer Startzeit mit unserem Wettkampf beginnen. Es gibt immer zwei Pflichtstücke die, zumindest für die gemischten B-Hörner, für alle Teilnehmer gleich sind und. Es handelt sich dabei um ein Totsignal und ein Leitsignal. Das Totsignal 2014 war "Reh tot", das Leitsignal "Blatt schlagen" 

Das Signal "Blatt schlagen" hat einen sehr alten Hintergrund. Früher, ganz früher, als es noch keine "privaten" Jäger gab, der Jäger quasi ein Berufsbild darstellte, wurde der Azubi nach bestandener Ausbildung mit dem Waidblatt (ein spezielles Messer) in einer feierlichen Zeremonie zum Jungjäger "geschlagen". Dabei wurde dem nun Jungjäger mit dem Waidblatt, ähnlich wie beim Ritterschlag auf die Schultern "geschlagen" und der junge Jäger somit in die Berufswelt entlassen.

Nach den Pflichtstücken folgten zwei weitere Stücke: Der Ardenner Waldmarsch als Wahl-Pflichtstück, der Fux-Trott (seeeehr unbekanntes Stück) als Kürstück.

So lange wie wir auf den Tag hin geprobt haben, so schnell war unser Auftritt auch schon wieder vorüber. Der begeisterte Applaus der uns verabschiedete, lies uns bezüglich der Bewertung hoffnungsvoll nach vorne schauen.

Nun hieß es warten. Wieder einmal. Unser Auftritt war um 10.30 beendet, um 18.00 sollten die Wertungen bekannt gegeben werten. Ich muss sagen, die Wartezeit war kurzweilig, seeeeeehr lecker, amüsant und eigentlich viel zu schnell vorbei. Überall in der Innenstatt fanden kleine "Konzerte" statt, es gab eine Eisdiele, die das LECKERSTE Eis von Welt machte, ein Teil unseres Chorps zog durch die Strassen, wurde von einer sehr netten Fremdenführerin unter die Fittiche genommen, die uns nahelegte, eine kleine aber feine Kirche u besuchen, die sehr ähnlich der Wieskirche ist. Ist auch kein Wunder, ist diese Kirche in Günzburg doch der Vorläufer der Wieskirche. Spontan haben wir handvoll Bläser ein kleines "Konzertchen" in der Kirche gegeben. Eigentlich nur für uns gedacht um einmal die Akustik in dieser Kirche erleben und geniesen zu können. Nun blieb das aber nicht ungehört, und so wurde aus dem "Konzertchen" ein richtiges Konzert, dem sich nach und nach immer mehr Bläser anschlossen. Gänsehaut pur!

Dummerweise hatte neben dem Forum ein Händler der Firma Pfanner seine Zelte aufgeschlagen und ich kam nicht umhin in eine Schlagschutzhose zu schlüpfen... Es blieb nicht beim Schlüpfen und wieder hin hängen....

Ab und an lauschten wir an den beiden Austragungsorten, im Hofgarten für die ES-Horn Gruppen, im Forum für die gemischten Gruppen in B. Die ES-Hörner waren außerirdisch gut, schon wieder Gänsehaut pur, trotz 23° im Schatten...

Und ehe wir uns versahen, war es 16.45, der Wettkampf vorüber, das gemeinsame Abschlusskonzert begann. Es fällt ein wenig schwer, sich den Anblick von !!!800!!! Hörnern auf dem Marktplatz vor dem Brunnen vor zu stellen.
Unbeschreiblich ist der Klang von 800 Hörnern, die gemeinsam die Begrüßung, den Hubertusmarsch, den Alpenjäger Marsch und Auf Wiedersehen erschallen lassen. Auch die ES-Hornbläser bliesen alle gemeinsam ein paar Stücke, nochmal Gänsehaut pur.

Als alle dann wieder im Forum versammelt waren, wurde es spannend. Wie hat man abgeschnitten? Hat es für Gold gereicht? Gold muss man bei dem Landesbläserwettbewerb erreichen um im Jahr darauf dann am Bundesbläserwettbewerb teilnehmen zu dürfen. Die gemischten Gruppen in B-Stimmung (Fürst Pless und Parforce), die Kathegorie in der wir gemeldet hatten, stellten das größte Teilnehmerfeld. 30 Gruppen traten dort an. Es wurde 4 mal Silber und 26 mal Gold vergeben. Schnell war klar, die Ansbacher haben zumindest die Goldhürde für den Bundesbläserwettbewerb 2015 in Kranichstein geschafft. Die Freude war groß. Nun war man aber trotzdem noch gespannt, weit weit nach vorne man es denn geschafft hat. Mit jeder Gruppe die verlesen wurde und nicht die unsere war, klopften unsere Herzen ein klein wenig schneller. Würde es für einen Platz unter den ersten 15 reichen? 15-14-13-12-11-10. Unser Chorps war immer noch nicht aufgerufen. An unserem Tisch wurde es totenstill. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.

Neeiiinnn, ganz vorne??? Durfte man vieleicht schon ein wenig träumen? Platz 9. Nicht Ansbach, Platz 8+7 punktgleich. Auch nicht Ansbach. Die Träume wurden konkreter. Schafft man es vieleicht sogar unter die ersten 3????

Die Plätze 3-6 lagen jeweils nur einen Punkt auseinander. Ansbach erzielte einen respektablen 6. Platz. Wir freuten uns halb bewußtlos, unser Hornmeister konnte es kaum glauben. So weit vorne waren wir noch nie zuvor.
Die Plätze 1+2 waren unerreichbar, die beiden Gruppen kann man nicht schlagen. Ist auch nicht verwunderlich, blasen in den beiden Gruppen doch auch Berufsmusiker mit und das ist eine ganz andere Hausnummer.

Die Heimfahrt verlief erwartungsgemäß sehr feucht und sehr fröhlich. 

Ein wunderschöner Tag und Ansbach freut sich auf den Bundesbläserwettbewerb 2015 im hessischen Kranichstein

Oh, ich vergaß ich vergaß: Wenn alles klappt, dürfen wir im Juni 2015 auch zum Kantonswettbewerb nach Solothurn in die Schweiz.

 

 

Mai 2014

Schweiß- und Fährtenschuhseminar bei Wittrach, Kanton Bern, Teil I

 

Wir verbrachten ein traumhaftes Wochenende unter lernwilligen Jägern und Hundeführern, die alle ein gemeinsames Ziel hatten: Wie bilde ich den vierläufigen Jagdhelfer auf der Wundfährte aus?

 

Das Seminar, ausgerichtet vom Jägerverein Konolfingen, abgehalten von Canine-Companion fand bei besten Bedingungen im Berner Mittelland statt.

 

Zusammengesetzt aus Theorie und Praxis vergingen die beiden Tage in Windeseile. Es ist immer wieder spannend und interessant, andere Gespanne beobachten zu können. Man lernt immer wieder etwas Neues das man manchmal für sich und seinen Hund übernehmen kann.

 

Wenn alles klappt, fahren wir im Juli erneut nach Bern, für den zweiten Teil des Seminar`s.

 

April 2014

Wochenend und Sonnenschein...

"Wir lieben Lebensmittel"
Nasentier
Elche in Mecklenburg...
"Das Buffet ist eröffnet"
Kuschelrunde mit dem Sternchen
"Ich wars nicht"
"Ehrlich nicht..."

Ab und an machen wir auch mal was anderes wie Fährtenarbeit. Heute begannen wir mit der Übungseinheit: "Überquere eine Wasserfläche, suche dir den Anfang einer Schleppe, arbeite diese und bringe was auch immer da liegt"

 

Jaaaa, das Schnexxli ist ne ganz fixe Dame und hat rasch begriffen was man von ihr möchte. Brav hat sie den Altarm überquert, die Fuchsschleppe gearbeitet und den Fuchs gebracht. Schön, sehr sehr schön.

 

Im Anschluss gabs noch eine etwas längere Fuchsschleppe im Wald. Auch die war okay. Macht immer wieder Spaß, dem Schnexxli hinterher zu schauen wenn sie los saust und sich wie eine Wilde Hummel freut das sie was tun darf. Noch mehr Spaß macht es fast, sie beim Zurückkommen zu beobachten. Ich hab noch nie einen Hund gesehen, der sich vom Hals rückwärts wild wedelnd freut einen Fuchs bringen zu dürfen. Das Schnexxli macht Laune, ganz ehrlich.