10.04.13

68

Standzeit: 25 Stunden

Länge: Ca. 700 Meter

Bewuchs: Moos, Nadelstreu, viel Brombeere

Witterung: Sehr nass, teilweise Regen, mild

Wildvorkommen: gering

Thema: Zeitversatz auf der Fährte

Art der Fährte: Rotwild, Fährtenschuh

 

Die Fährte wurde schlangenlinienförmig über die Schmalseite eines Wäldchens gelegt. Die Bögen erfolgten an den Wegen die an den Längsseiten des Wäldchens sind. Zum Schluss folgte eine Gerade über die Länge des Wäldchens. Dabei überschnitt sich die Fährte an 3 Punkten.

 

Die lange Gerade ging zu 90% durch Brombeeren.

 

Wieder eine richtig gute und solide Arbeit von Eywa!

 

 

09.04.13

67

Standzeit: Ca 24 Stunden

Länge: 1600 Meter

Bewuchs: Mischaltholz, Feldwege, Ackerraine, Wiesen, Brachen, Laubstreu, Nadelstreu.

Witterung: Feucht, mild, teils sonnig und leicht windig

Wildvorkommen: Massiv Rehwild, etwas Schwarzwild, Fuchs, Hasen

Thema: Lange und unmarkierte Fährte, Übergänge Wald-Feld, Feld-Wald

Art der Fährte: Rotwild, Fährtenschuh

 

Fährte mit höherem Schwierigkeitsgrad. Unmarkierte Fährte, viele Geländeübergänge, gedüngte Wiesen. Sehr viel Verleitung auf den Feldern durch Rehwild und etwas Schwarzwild, lange Fährte.

 

Mit Eywa`s Arbeit war ich mehr als zufrieden.

Tapfer hat sie sich über die schwierigen Stellen gekämpft, gab nie auf und wollte finden. Die Fährte folgte u.a einem Zwangswechsel. Links von uns in der Zäunung waren definitiv Sauen. Man könnte sie riechen und hören. Eywa hob nur einmal kurz die Nase und folgte weiter ihrer Fährte.

2 mal musste sie auf der Fährte länger tüfteln. Einmal war es der Übergang Wald auf eine mit altem Mist bedeckte Wiese. Dort hatte sie etwas Mühe den Abgang zu finden, schaffte es aber selbstständig.

 

An der zweiten Stelle kassierten wir dann doch einen Abruf. Mitten auf dem offenen Feld, von einer Wiese kommend hatte sie ziemliche Probleme. Den ersten Winkel, von der Wiese 90° auf den Feldweg packte sie nach einigem tüfteln noch. Den Abgang nach 30 Metern vom Feldweg auf den Ackerrain allerdings, den packte sie erst nachdem wir einen Abruf bekommen hatten. Als ich mit ihr zurück ging, bögelte sie noch einmal kurz und folgte dann wieder ihrer Fährte. Bis zu diesem Punkt war ihre Konzentrationsfähigkeit richtig gut, doch dieser Knackpunkt hat sie Kraft gekostet. Eywa begann zu hecheln und bögelte etwas mehr, fand aber trotzdem super zu den Fährtenschuhen und freute sich wie immer ein Loch in den Bauch.

 

 

 

02.04.13

66

Standzeit: Ca. 20 Stunden

Länge: Ca. 1200 Meter

Bewuchs: Totholz, Laubstreu, Nadelstreu, grüne Rückegassen, nasser Wildacker, etwas Brombeere, Moos, Altgras.

Witterung: Trocken-kalt, leichter Wind

Wildvorkommen: Mäßig. Verleitung durch Hasen

Thema: lange Fährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

 

Eywa begann sehr konzentriert und fährtentreu. Im Buchen-Altholzabschnitt war die Verleitung durch Hasen usw recht hoch, trotzdem musste ich nicht korregierend einwirken.

 

Es waren einige 90° Winkel, sowie zwei spitze Winkel eingebaut, die Eywa alle ohne Problem ausgearbeitet hat. Von 2 Wundbetten hat sie eines verwießen.

 

Gute Arbeit vom Schneggsli

 

 

29.03.13

65

Standzeit: Ca. 30 Stunden

Länge: Ca. 700 Meter

Bewuchs: Graswege, Eschen-Erlen-Eichendickungen, Altmischholz, Rückegassen, Brombeeren

Witterung: Kalt-Feucht-windstill

Wildvorkommen: mäßig-hoch. Verleitungen durch Hasen, Füchse, etwas Rehwild

Thema: Fährtenkondition hoch bringen

Art der Fährte: Kaninchen, geschleppt

 

Der Beginn der Fährte war nicht einfach.Auf diesem Grasweg herrscht reger Hasenverkehr, doch nach ein paar Metern fand Eywa ihren Rythmus. Auch in der ersten Dickung viele Hasenpässe, Fuchsspuren.

 

Nach dem Altholzbestand kreuzte direkt vor uns ein Fuchs die Fährte. Eywa hat den frischen Wechsel angezeigt, sich aber für ihre Arbeit entschieden. Eywa`s Arbeit hat mir sehr gut gefallen. Die Verleitung durch Hasen war schon enorm. Auch den Punkt wo sich die Fährte kreuzte hat Eywa ohne das geringste Proplem gearbeitet. Ich werde ihr bei der nächsten Fährte mit höherem Schwierigkeitsgrad den Zeitversatz enger machen.

 

Die Fährte beinhaltete zwei kniffligere Stellen: Einmal lag ein dicker Baum im Weg, über den ich nicht klettern wollte. Ich ging auf der einen Seite des Baumes entlang, um den Wurzelteller herum und auf der anderen Seite des Baumes wieder zurück.Abstand zwischen den Fährtenteilen ca 1 Meter, Zeitversatz marginal, zwei Minuten vieleicht. Eywa zeigte mir über den Baumstamm hinweg die Fährte an, arbeitete jedoch nach einmaliger Aufforderung fährtengenau. Abkürzen ist bei der Schweißarbeit im Gegensatz zum Mantrailing nicht erwünscht.

 

Die zweite Kobelstelle war ein sehr spitzer und enger Winkel. Den hat Eywa ohne Problem gemeistert. Beim Übergang Grasweg zur zweiten Dickung musste sie ein wenig länger überlegen, schaffte aber auch hier ohne meine Hilfe den Abgang

Der Rest der Fährte war Formsache. Eywa freute sich über ihren Pansen und das gefundene Kanin.

 

20.03.13

64

Standzeit: Ca. 20 Stunden

Länge: Ca. 1000 Meter

Bewuchs: Altholz mit moosigem Boden, grasige Rückegassen, Nadel- und Laubstreu

Witterung: Nass-kalt, windig, leichter Regen, beim Legen der Fährte hagelähnlicher Niederschlag

Wildvorkommen: mäßig bis hoch. Verleitungen durch Rehwechsel, Sauen

Thema: Strecke machen, lange Fährten

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Eywa`s Arbeit heute war einwandfrei! Viel Verleitung durch SW welches grad sehr aktiv ist. Viele Rehwechsel, frischeste Losung.

 

Die Fährte war sparsam markiert. Gebraucht hätten wir keine Markierungen. Eywa war deutlichst zu lesen, 100% Eigenkorrektur falls sie mal 5 Meter ab kam.

 

Braves Schneggsli

 

09.03.13

63

Standzeit: Ca. 20 Stunden

Länge: Ca. 600 Meter

Bewuchs: Mischwald

Witterung: Sonnig, mild

Wildvorkommen: mäßig. Rehwildeinstände in der Nähe

Thema: Kein spezielles, Aufbau der Konzentrationsfähigkeit nach der Winterpause

Art der Fährte: Rotwildlauf getupft

 

Endlich ist der Schnee weitestgehend verschwunden und die Fährtenarbeit kann wieder aufgenommen werden.

 

Eywa´s Arbeit war soweit ganz okay, wenn man davon absieht, das sie grad scheinträchtig ist bzw wird.

 

Hauptaugenmerk der nächsten Trainingseinheiten wird in Vorbereitung zur Verbandsfährtenschuhprüfung auf langen Fährten (1000 + Metern) liegen.

 

Ich werde nach Möglichkeit und zeit versuchen, mindestens 2 Fährten pro Woche zu arbeiten.

 

06.02.13

62

Standzeit: 18 Stunden

Länge: Ca. 500 Meter

Bewuchs: Totholz, Buchenverjüngung, Rückegassen

Witterung: Nass-kalt, leichter Schneefall, ca. 3cm Neuschnee

Wildvorkommen: Hoch. Nähe der Fährte stark von Sau und Fuchs frequentierter Luderplatz

Thema: Verleitungen

Art der Fährte: Rehwildhaupt getupft

 

Eywa hat den Anschuß per Vorsuche gut gefunden und verwießen. Gutes Tempo bei der Arbeit. Hat sich stets selbst korregiert. Eine kleine Erschwernis war der Neuschnee. Das war kein Problem für Eywa. Gute Arbeit vom Hundekind. Zur Belohnung durfte sie das Rehhaupt erst beuteln und dann aufessen.

 

03.02.13

61

Standzeit: 23 Stunden

Länge: 900 Meter

Bewuchs: Grasweg, Brombeeren, Moos, Laub/Nadelstreu, Wegesrand, Schmelzwasserbereiche

Witterung: Leichter Frost, trocken

Wildvorkommen: Viele gut frequentierte Sau- und Rehwechsel

Thema: Lange Fährte, Verleitungen, Geländewechsel

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

 

Nach der Drückjagdsaison gilt es wieder vermehrt Kunstfährten zu arbeiten.

 

Eywa`s Start heute begann unkonzentriert. Sie überlief den Abgang vom Grasweg in die Rückegasse, wirkte sehr unsicher, fast ängstlich. Als ich sie "fragte", ob sie denn wirklich noch auf ihrer Fährte sei, legte sie sich flach hin. Sie blieb manchmal stehen und blickte mich fragend an. Oft arbeitete sie aber fährtentreu, streckenweise verlief die Fährte direkt auf starken Wechseln. Diese Angänge nahm sie sicher.

 

Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Sie färbt seit heute. Daher ihr teils sehr komisches Verhalten. Eywa ist meistens schräg drauf in der Hitze...

 

09.01.13

60

Standzeit: 20 Stunden

Länge: 300 Meter

Bewuchs: Rückegasse, Buchenrauschen, Forstweg, Mischwald

Witterung: Nass-Kalt

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Kreuzen von Forstwegen, Verleitungen

Art der Fährte: Rehlauf geschleppt

 

 

Das Thema verrät den Ausbildungsschritt: Die Fährte verlief ähnlich einer Schlangenlinie über einen Forstweg. Es gab Verleitungen in Form freilaufender Hunde und Spaziergänger auf dem Forstweg und im Fährtenverlauf. Des weiteren als frischeste und unmittelbare Verleitung der zuständige Förster, der gerade mit seinem DD auf dem Forstweg unterwegs war.

 

Eywa hat die gestellte Aufgabe gut gelöst. Als der Förster auftauchte, wurde Eywa abgelegt. Als die Unterhaltung mit dem Förster beendet war, setzte Eywa ihre Suche unbeirrt fort und fand ohne Problem zum Stück.

 

Sie hat sich sehr schön selbst korregiert, deutlich angezeigt das es wohl einiges an Rehwild gibt. Einmal musste ich sie ermahnen IHRE Fährte zu arbeiten und nichts anderes.

 

 

 

19.12.12

59 

Standzeit: 20 Stunden

Länge: 300 Meter

Bewuchs: Mischwald, Altholz, Moos

Witterung: Nass-Kalt

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Wiedergänge und Verleitungen

Art der Fährte: Rotwild, Fährtenschuh

 

 

Drückjagdsimulation: Mehrere Anschüsse, in dem Fall wurde vom zweiten Anschuss weg ein Stück Pansen gezogen. Eywa solte diese "Fährte" ignorieren und stattdessen das suchen, was sie am ersten Anschuss witterungsmäßig fand. Nach rund 70 Meter kam die erste Herausforderung in Form eines wirren Wiederganges. Eywa musste länger tüffteln bis sie den richtigen Abgang fand. Aber sie fand ihn ohne Hilfe. Nach einfachen weiteren 100 Metern der nächste, etwas einfachere Wiedergang. Wieder kam Eywa ohne Hilfe klar. Der Rest der Fährte bis zum Stück (Lauf) war Formsache. 

 

Es wird nun oft solche Fährten geben, bei Drückjagten hat man genau diese Situationen leider sehr oft: Mehrere Anschüsse, Das krank geschossene Stück wird nach dem Schuss noch von einem Hund gejagt, es legt Wiedergänge an um den Angreifer zu verwirren und somit mehr Abstand zu gewinnen. 

 

 

24.10.12

58

Standzeit: 20 Stunden

Länge: Ca 900 Meter

Bewuchs: Mischwald, grüne Rückegassen, Totholz

Witterung: Kühl, trocken

Wildvorkommen: mäßig-hoch

Thema: Lange Fährte, Konditionsaufbau

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Nachdem Eywa jetzt eine ganze Zeit in Vorbereitung zur VGP relativ kurze Fährten gearbeitet hat, werden wir sie jetzt auf lange Fährten konditionieren. Die Fährte führte durch Rehwildparadiese, entlang dichtester Einstände, durch Naturverjüngungen und durch Misch-Mittelholz.

 

Eywa hat gut gearbeitet. Gegen Ende lies sie sich verleiten. Die Konzentration war weg. Trotzdem war ich zufrieden mit ihrer Arbeit.

 

10.10.12

57

Standzeit: 20 Stunden

Länge: Ca 500 Meter

Bewuchs: Mischwald, grüne Rückegassen, Totholz

Witterung: Kühl, feucht

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Prüfungsgerechte VGP-Übungsfährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild, Rehwildschweiß verdünnt 

 

Eywa hat nach längerer Pause eine gute Arbeit gezeigt. Fleißig arbeitete sie vorwärts, korregierte sich selbst wenn sie abkam. Sie verwieß beide Wundbetten und nahm die Winkel korrekt. Wenn sie am Wochenende die Schweißfährte der VGP so läuft, würde ich mich sehr freuen.

  

19.09.12

56

Standzeit: 20 Stunden

Länge: 500 Meter

Bewuchs: Rückegasse, Ahornjungwuchs, Laubaltholz, Senfacker

Witterung: Sonnig, kühl, hohe Luftfeuchte

Wildvorkommen: massiv 

Thema: Fährte unter massiver Verleitung durch Wild

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild 

 

Eywa`s Arbeit war heute nur gut. Trotz massiver Verleitung durch Schwarz- und Rehwild, hat sie ihre Fährte gearbeitet. An einem Winkel und an einer Stelle im Wald mit großer Verleitung musste sie etwas länger basteln. Auf dem Senfacker waren unzählige Rehfährten, Hasenspuren und auch Saufährten.

 

Bin sehr zufrieden mit dem Schneckschen. 

55

Standzeit: 20 Stunden

Länge: Ca 400 Meter

Bewuchs: Brennnesseln, Mischwald, Steilhang

Witterung: Kühl, feucht

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Winkelfährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild 

 

Eywa`s Arbeit begann zunächst besser als die letzte. Im Steilhang hatte sie große Probleme und stellte dann vorrübergehend die Arbeit ein. Durch Motivation gelang es, Eywa zur Weiterarbeit zu bewegen, den Rest der Fährte hat sie wieder gut gemacht.

 

Eywa hat alle Winkel korrekt gearbeitet und alle Verweiserstellen gefunden und angezeigt.

 

Morgen arbeiten wir noch eine Fährte, dann ist erst mal Pause. 

 

 

 

12.09.12

54

Standzeit: Über Nacht

Länge: Ca 400 Meter

Bewuchs: Mischwald

Witterung: Sehr feucht und kühl

Wildvorommen: mäßig

Thema: Kein spezielles

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Eywa`s Arbeit ist mit zwei Worten beschrieben: Grande Katastrophe....

Erst nach einem gewaltigen Anschiss gingen die letzten 70 Meter der Fährte dann so halbwegs...

 

 

 

05.09.12

53

Standzeit: Ca 20 Stunden

Länge: Ca 400 Meter

Bewuchs: Mischwald mit hohem Laubholzanteil

Witterung: Warm, mittlere Luftfeuchtigkeit 

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Prüfungsgerechte Übernachtfährte zur VGP

Art der Fährte: Rehwild, gespritzt 

 

Letzte prüfungsgerechte Fährte vor der VGP. Eywa hat schön gearbeitet, alle 3 Wundbetten verwiesen. Wenn sie so auch an der Prüfung läuft, wird alles gut.

 

 

 

13.08.12

52

Standzeit: Über Nacht

Länge: 400 Meter 

Bewuchs: Beerkraut

Witterung: Warm, mittlere Luftfeuchtigkeit

Wildvorkommen: gering

Thema: Übungsfährte für die VGP

Art der Fährte: Rinderblut gespritzt

 

Das war die letzte der 3 VGP-Übungsfährten, die ich mit Eywa vor der Prüfung zu arbeiten gedachte.

 

Für die VGP werden 250ml Schweiß auf 400 Meter verwendet. Es kann gespritzt, oder getupft werden. Die Art der Fährte mus in der Prüfungsausschreibung bekannt gegeben werden.

 

Eywa ist ausreichend für die Schweißarbeit der VGP vorbereitet. Wenn wir auf Schweiß durchfallen, dann nicht, weil Eywa nicht weis was sie zu tun hat...

 

Diese letzte Übungsfährte hat sie souverän gearbeitet. Moderates Arbeitstempo, man konnte ihr locker folgen und jede Menge Blut melden. Ich war ausnahmsweise ganz froh, das Eywa Schweiß nicht wirklich verweißt. Bei der Menge die ich gesehen habe, wären wir jetzt noch unterwegs...

 

Eywa ist jetzt in der Standhitze. Mal sehen, wie sie die nächste Fährte arbeitet...

 

 

01.08.12

51

Standzeit: Ca 22 Stunden

Länge: Ca 600 Meter

Bewuchs: Mischwald, Altholz, etwas Totholz

Witterung: Sehr heiß, schwül

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Nacharbeiten der Fährten anderer Hunde, plus jungfräuliches Fährte direkt im Anschluß

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Eywa hat die direkt vor ihr von anderen Hunden gearbeiteten Fährten exakt geschafft. Das jungfräuliche Stück war dann nicht soooo dolle. Eywa war schwer zu lesen, vergewisserte sich immer oder sehr oft nach hinten ob ihr WIRKLICH nichts auf den Kopf fällt. Sie hat ein Wundebett verwiesen, von dem aus sie dann erst mal nicht mehr weiter suchen wollte. Letztendlich kamen wir aber ans Stück.

Na ja, so brauchen wir nicht dran zu denken jemals eine 1000 Meter Fährte ohne Richterbegleitung zu absolvieren.

 

Vieleicht lags ja auch an Eywa`s "Zustand". Sie färbt seit gestern...

 

 

 

28. - 29.07.2012

Schweißseminar des Jagd und Jagdschutzvereins Nürnberger Land. Seminarleiter Herr Hermann-Josef Gallenberger, bestätigter Nachsuchenführer des BJV mit BrBr "Donna vom Christiansgrün"

50

Tag 1 

Vor der Praxis steht die Theorie. Fährtenaufbau, Art des Legens, Trainingsaufbau vom Welpen ab usw. Während dem theoretischen Teil, wurde für die jungen und unerfahrenen Hunde die ersten Schweißfährten gespritzt.

Nach dem Mittagessen erfolgte Teil I der Praxis, Anschußkontrolle und wie man den Hund dazu bewegt, sich den Anschuß ganz genau aus zu buchstabieren.

Im Teil II der Praxis, arbeiteten die jungen Hunde ihre Fährten. Begleitet und kommentiert von Hernn Gallenberger, der stets drauf bedacht war, die jungen Hunde ohne Hektik und Streß über die Fährte zu geleiten.

 

So manchem Hundeführer wurde im Ansatz klar, wieviel Arbeit, Mühe und Geschick es bedrarf, einen guten Bergegehilfen oder Schweißhund heran zu ziehen.

 

Tag 2 

Heute waren die etwas erfahreneren Hunde am Zuge. Es galt, Übernachtfährten zu arbeiten, mit Schweiß gespritzt oder mit Fährtenschuihen getreten.

Eywa hat ihre Fährte hervorragend gearbeitet.

 

Länge: 400 Meter

Standzeit: 20 Stunden

Bewuchs: Mischwaldjungwuchs, Kiefernaltholz, Beerkraut

Witterung: Schwül-warm

Wildvorkommen: gering bis mäßig

Thema: Fremdfährte, unbekanntes Revier, große Begleitkorrona, 2 Hunde in der Korrona

 

 

 

25.07.2012

49

Standzeit: Ca 22 Stunden

Länge: Ca 800 Meter

Bewuchs: Mischwald, Altholz, etwas Totholz

Witterung: Sehr heiß, schwül

Wildvorkommen: mäßig

Thema: kein besonderes

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild 

 

Die Fährte diente hauptsächlich zur Konzentrations- und Konditionssteigerung. Es war unglaublich heiß und Eywa begann schon nach kurzer Strecke sehr stark zu hecheln. Trotz der schweren Bedingungen hat sie sehr gut gearbeitet, war meist auf der Fährte oder max. 5 Meter daneben. Zum Ende ließ ihre Konzentration nach und sie hat den letzten Winkel überlaufen.

 

Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit ihrer heutigen Arbeit. Ihr Arbeitstempo war genial. So genial, das wir nebenbei noch "Beute" machen konnten. Mit einem Sahnesößchen und frischer Petersilie, auf Farfalle und Penne waren sie äußerst schmackhaft. 

 

Was man unterwegs so alles finden kann wenn der Hund besonnen sucht...

17.07.2012

48

Standzeit: Ca 20 Stunden

Länge: Ca 500 Meter

Bewuchs: Mischwald, etwas Gras

Witterung: windig, kühl

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Rückseitig markierte Fährte, viele Winkel

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Der Beginn war ein klein wenig holprig, doch dann zeigte Eywa eine absolut souveräne Arbeit. Keine Verleitung lockte sie, einen Winkel hat sie überlaufen, sich aber selbst korregiert, die restlichen Winkel sauber und sicher gearbeitet. Wenns doch nur immer so laufen würde... 

 

 

11.07.2012

47

Standzeit: Ca 27 Stunden

Länge: Ca 700 Meter

Bewuchs: Mischwald, Stangen-Altholz

Witterung: mild

Wildvorkommen: wenig

Thema: unmarkierte Fährte ohne Begleitung, Winkel

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Eywa`s Arbeit war nicht gerade ruhmesverdächtig. Der Start war eine Katastrophe. Sie zeigte kein besonderes Interesse an der Fährte, war schwer bis gar nicht zu lesen. Im Fährtenverlauf wurde es dann ein klein wenig besser, von gut kann man aber nicht sprechen. Von 5 Wundbetten hat sie lediglich einmal etwas angezeigt. Ob da ein Wundbett war kann ich nicht sagen. Es lag kein Material mehr da.

 

Wir kamen zwar zum Stück aber Spaß hat das gestern eindeutig nicht gemacht. 

´

 

08.07.2012

46

Standzeit: Ca 23 Stunden

Länge: Ca 900 Meter

Bewuchs: Mischwaldstangenholz, Brombeeren

Witterung: Warm, schwül

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Lange Fährte, rückseitig markiert

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

 

Auch längere Fährten werden gearbeitet. Die Fähigkeit des Hundes, die Konzentration auf eine längere, lange Distanz zu halten, muss geübt sein.

 

Eywa suchte konzentriert und bögelnd in kleinen und kleinsten Kreisen bei angenehm moderatem Tempo voran. Sie war bemüht zu finden, die Nase blieb zu 99,5 % der Arbeit tief. Mehrfach kreuzte die Fährte eine wilde Mountainbikestrecke, ging durch Brombeerfelder, eine Klinge hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Von 3 Wundbetten hat sie 2 gefunden und verwiesen. An einem waren wir eigentlich etwas 3 Meter parallel vorbei gelaufen. Eywa griff selbstständig zurück und verwies es sauber.

 

Wir kamen zum Stück und freuten uns sehr. Die Fährte scheint Eywa sehr angestrengt zu haben, sie ist total platt und schläft wie ein Stein.

 

 

 

04.07.2012

45

Standzeit: 20 Stunden

Länge: Ca 500 Meter

Bewuchs: Buchen-Eichen-Fichtenaltholz 

Witterung: warm, schwül

Wildvorkommen: mäßig

Thema: unmarkierte Fährte ohne Begleitung

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Schöne Arbeit von Eywa. Sie war stets bemüht, die Fährte voran zu bringen. Zweimal kam sie, laut Fährtennachbesprechung, von der Fährte ab, korregierte sich aber durch bögeln und kreisen selbst. Von 4 Verweiserpunkten hat sie 3 gefunden und angezeigt.

 

Mal sehen, ob die Länge unmarkierter und unbegleiteter Fährten schon gesteigert werden kann.

 

 

 

27.06.2012

44

Standzeit: 18 Stunden

Länge: Ca 400 Meter

Bewuchs: Altholz, Forstweg

Witterung: sehr warm, schwül

Wildvorkommen: hoch. Fuchs, Sau, Waschbär.

Thema: rückseitig Fährte mit vielen Winkeln

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Irgendwie lief Eywa gehemmt. Sehr oft Rückversicherung zu mir. Unruhige Suche, unentschlossen, nicht eindeutig in Fährtenrichtung, schwer zu lesen. Ohne die rückseitigen Markierungen wären wir sehr wahrscheinlich nicht ans Stück gekommen. Es gibt dort zwar sehr viel Verleitungen, ein sehr stark frequentierter Luderplatz liegt in unmittelbarer Nähe. Eywa wirkt bedrückt und ist nicht so fröhlich wie ich sie eigentlich kenne.

 

 

 

23.06.2012

43

Standzeit: 18 Stunden

Länge: Ca 300 Meter

Bewuchs: Altholz

Witterung: Schwül-warm

Wildvorkommen: wenig

Thema: Motivationsfährte mit vielen Verweiserpunkten

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Eine motiviert gearbeitete Fährte sieht anders aus...

Schwierigkeitsgrad war quasi 0. Trotzdem hatte Eywa ihre liebe Müh und Not. Sie arbeitete mit deutlich angezogener Handbremse, wirkte matt, lustlos, erschöpft.

 

Die Verweiserpunkte hat sie alle gefunden. Ob wir aber ohne Hilfe angekommen wären???? 

 

Bei einer Endoskopie die Woche zuvor, wurde eine Stimmritzenentzündung befundet. Darauf erhielt Eywa Antibiotia, die sie aber nicht vertrug. Sie hatte Magenprobleme. Desweiteren können sich Antibiotika negativ auf die Nasenleistung eines Hundes auswirken.

 

 

 

07.06.2012

42

Standzeit: 20 Stunden

Länge: Ca 900 Meter

Bewuchs: Eichen/Buchenstangenholz, Fichtenaltholz, Graben.

Witterung: Feucht-warm, schwül

Wildvorkommen: gehäuft, viel Schwarwild 

Thema: Kein spezielles, rückseitig markierte Fährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Kein Spaziergang für die Kröte. Massive Verleitung durch Sauen im Stangenwald, tropische Temperaturen unter dem dichten Blätterdach.

Eywa musste sich schon konzentrieren um nicht doch der einen oder anderen Verleitung zu erliegen.

 

Gute Arbeit vom Hundekind.  

 

 

29.05.2012

41

Standzeit: 30 Stunden

Länge: Ca 600 Meter

Bewuchs: Buchen/Eichen Stangenholz sehr dicht, Seegras, Blaubeersträucher, Rückegassen

Witterung: Sehr schwül und drückend

Wildvorkommen: gehäuft, vor allem Hasen

Thema: Unmarkierte Fremdfährte mit vielen Verweisern

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild 

 

Schon eine kleine Herausforderung für Eywa. Das Blätterdach im Bestand war extrem dicht, der Boden trotz nächtlichen Regen knochen trocken, es war unglaublich warm und zu allem Überfluss, blüht auch noch gerade das Seegras und versacht jede Menge Blütenstaub. 

 

Eywa musste sich stellenweise sehr konzentrieren, grad an Stellen mit extrem trockenem Boden. Ich musste sie oft ablegen um sie trinken zu lassen und den Nasenschwamm feucht zu halten. Sie bögelte und kreiste oft um die Fährte zu halten, kam auch mal ab. Leider reagierte der Fährtenleger meist zu früh mit Korrektur und so konnte ich nicht herausfinden, ob Eywa sich selbst korregiert hätte. Die verstärkt auftretenden Hasen machten das Ganze auch nicht leichter...

 

Von 7 Verweisern, zeigte sie mir dieses mal nur 3. Bei den anderen waren wir gut 1 Meter parallel zur Fährte unterwegs.

 

Trotzdem bin ich zufrieden, wir kamen ans Stück und Eywa hat wieder die Decke verbellt.

 

 

 

28.05.2012

40

Standzeit: Ca 20 Stunden

Länge: 500 Meter

Bewuchs: Stangenholz Mischwald, Rückegassen mit Totholz

Witterung: schwül-warm

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Verweisen

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild 

 

Gute Arbeit von Eywa. Auf der Länge von 500 Metern waren 7 Verweiserstellen eingebaut. Alle 7 hat Eywa völlig korrekt angezeigt und verwiesen. Somit hat sie auch sauber auf der Fährte gearbeitet, sonst wäre sie an einem der Verweiser vorbei gelaufen.

 

 

 

 

23.05.2012

39

Standzeit: Ca 20 Stunden

Länge: Ca 500 Meter

Bewuchs: Altholz, Mischwald

Witterung: Schwül-warm

Wildvorkommen: mäßig

Thema: kein spezielles

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild

 

Eywa hat gut gearbeitet. 3 Wundbetten wurden sauber verwiesen. Sie war sehr bemüht die Fährte zu halten, hat sich selbst korregiert, fast alle natürlichen Verleitungen ignoriert.

Demnächst werde ich für künstliche Verleitungen sorgen. Auch eine Verweiserbahn werde ich wieder mit ihr arbeiten.

 

 

 

 

19.05.2012

38

Standzeit: Ca 20 Stunden

Länge: Ca 400 Meter

Bewuchs: Buchen und Eichenstangenwald

Witterung: Sehr warm, schwül

Wildvorkommen: massiv

Thema: Fremdfährte, rückseitig markiert, arbeiten mit hoher Verleitung durch massives Wildvorkommen 

Art der Fährte: Färtenschuh, Rotwild

 

Eywa hat die Fährte gut gearbeitet. Zu lesen war sie so la la. Von drei Wundbetten hat sie zwei sauber verwiesen. Schauen wir mal wie es weiter geht.

 

 

 

15.05.2012

37

Standzeit: Ca 30 Stunden 

Länge: Ca 150 Meter

Bewuchs: Gras, Nadelstreu

Witterung: Schwül

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Verweiserbahn

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild 

 

Keine Fährte im üblichen Sinn, lediglich 150 Meter mehr oder weniger gerade aus.

7 Verweiserpunkte eingebaut, bestehend aus Deckenfetzen und Haaren.

Abgesehen davon, das Eywa unglaublich hibbelig unterwegs war, hat sie recht gut verwießen. 6 von 7 Punkten hat sie astrein angezeigt, obwohl ein Fuchs o.ä sich bei 3 der Verweisern den Deckenfetzen gestohlen hat.

 

Ist ausbaufähig und wird weiter trainiert.

 

 

 

12.04.2012

36

Seminar Vorsuche und Verweisen bei Canine-Companion

 

Eine Vorsuche wird benötigt, wenn der Anschuß nicht zu finden ist. Der Hund soll mittels revieren (Quersuche) oder kreisen am kurzen Riemen den Anschuß oder die Fluchtfährte anzeigen.

 

Das Verweisen erleichtert es dem Hundeführer, eine Nachsuche einzuschätzen. Es kann ihm wertvolle Hinweise darauf geben, ob die Suche vorläufig unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden sollte. Verweist der Hund Pirschzeichen, weis der Hundeführer auch, das der Hund noch richtig auf der Fährte ist und dass das Stück auch getroffen worden ist.

 

Aber Vorsicht! Verweist der Hund am Anschuß nicht, muss das noch lange nicht auf einen Fehlschuß hin deuten.

 

Es wurden für jeden Hund Verweiserbahnen angelegt. Diese Verweiserbahnen enthielten unterschiedliche Verweiser. Haare, Deckenfetzen, Schweiß.

Schweiß verweist Eywa nicht wirklich, Deckenfetzen versucht sie am Stück zu schlucken. Haare hat sie gut verwiesen.

 

Vorsuchen und Verweisen werden wir intensiver üben. Dazu ist weder besonders viel Platz, noch lange Fährten nötig.

 

 

 

09.05.2012

35

Standzeit: Ca 24 Stunden

Bewuchs: Kiefernaltholz mit Schwarzbeere, Reitwege, Dickung

Witterung: sehr feucht und warm

Länge: Ca 1000 Meter

Wildvorkommen: Gesamt mäßig, im Dickungsbereich hoch

Thema: 1000 Meter Fährte ohne Begleitung, ohne Markierung

Art der Fährte: Fährtenschuh, Damwild

 

Wie war Eywa`s Arbeit? Zunächst suchte sie sehr verhalten los, drehte sich immer wieder zu mir um. Fast das gleiche Suchbild, als ich die erste Fährte ohne Begleitung arbeitete. Scheinbar bringt es Eywa doch ein wenig aus dem Konzept, wenn auf einer Kunstfährte plötzlich nur sie und ich unterwegs sind.

 

Einmal nahm ich sie unwissentlich von der Fährte und griff ein ganzes Stück zurück weil Eywa so halbherzig und lustlos mal hierhin und mal dahin trappelte. Das hat sie sehr verunsichert, schließlich war sie ja richtig und wusste dann erst mal nicht mehr so recht, was ich denn eigentlich von ihr wollte. 

 

Nach dem Zurückgreifen kamen wir nicht mehr weiter und so musste ich den Fährtenleger kontaktieren und um Hilfe bitten. Der sagte mir dann, das Eywa zunächst richtig war und ich sie von der Fährte nahm. Sehr ärgerlich, aber praxisbezogen. Schließlich kommt es ja auch bei einer Echtsuche vor, das zurück gegriffen werden muss. Der Hund soll dann trotzdem noch motiviert weiter suchen. Sehr sensible Hunde, stellen dabei auch schon mal das Arbeiten ein weil sie durch das verkehrte aus der Fährte nehmen ziemlich verunsichert werden.

 

Man kann, und wir werden, genau dies trainieren. Eywa soll ihr Selbstbewustsein dazu nutzen, meinen Fehler, das Zurückgreifen aus der Fährte, zu ignorieren und stur genau der Fährte zu folgen.

 

Als wir zu dem Dickungskomplex kamen, wurde es sehr schwer für Eywa. Ein Hasenparadies, überall frische Plätz- und Fegestellen, Losung. Jetzt wäre es von Vorteil gewesen, hätte ich den genauen Fährtenverlauf gewußt. Ich hätte Eywa dann punktgenau bestätigen oder auch ermahnen können. 

 

Zum Stück kamen wir nicht direkt, 10 Meter links davon kamen wir aus der Dickung. Na ja, wir üben ja noch... 

 

 

07.05.2012

34

Standzeit: Ca 14 Stunden

Bewuchs: Mischwald, Stangenholz, Schwarzbeersträucher, Rückgegassen, Brombeeren

Witterung: Sehr feucht und kühl

Länge: Ca 300 Meter

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Spitzer Winkel, Fährtenverlauf eng zusammen liegend

Art der Fährte: Rehwild, mit an den Schuhen festgebundenen Deckenfetzen getreten 

 

Erste Fährte nach der Totsuche von Freitag. Nach einer einfachen und schnellen Totsuche, gibt es für meine Hunde immer zeitnah eine anspruchsvollere Kunstfährte zu arbeiten.

 

Heute gab es einen spitzen Winkel und die Herausforderung, das die Fährte auf einer Länge von ca 50 Metern zwar mit deutlichem Zeitversatz, aber nur mit 2 Metern Abstand nebeneinander lag.

 

Das forderte Eywa`s Köpfchen und Konzentration ganz schön und sie hatte zu kämpfen. Das erste der beiden Wundbetten hat sie astrein verwießen, beim zweiten war ihre Konzentration bereits flöten und sie überlief das Wundbett.

 

Nachdem ich dann auch noch durcheinander kam war das Chaos perfekt...

Aber, Eywa fand ihre Rehdecke und freute sich einen Wolf. 

 

 

 

02.05.2012

33

Standzeit: ca 20 Stunden

Bewuchs: Buchenaltholz

Witterung: sehr warm und trocken

Länge: ca 300 Meter

Wildvorkommen: gering

Thema: Rückseitig markierte Fremdfährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild 

 

Eywa`s Arbeit war im Großen und Ganzen in Ordnung. Einmal folgte sie einer Verleitung und es gab einen "Rückruf".

Die nächsten Fährten werden das Thema "ignorieren von Verleitungen" haben. 

 

25.04.2012

32

Standzeit: 26 Stunden

Bewuchs: Rückegasse, Laub, Nadelstreu

Witterung: feucht, warm

Länge: 500 Meter

Wildvorkommen: gering

Thema: Rückseitig markierte Fährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild 

 

Viel gibt es nicht zu berichten. Eywa lernt gerade das sie den Fährtenleger, der sich irgendwo in der Nähe der Fährte aufhält, nicht zu suchen hat, sondern bitte der Geruchsspur der Schalen der zu suchenden Wildart folgen möchte! 

 

2 Wundbetten hat sie einwandfrei verwiesen. Hat mir gut gefallen.

 

Außer wenn wir ein neues Lernziel anstreben, wird es nur noch unmarkierte Fährten geben. 

 

 

18.04.2012

31

Standzeit: Über Nacht

Bewuchs: Grasweg, Fichten- und Buchenaltholz

Witterung: kühl, trocken

Länge: ca 600 Meter

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Rückseitig markierte Fährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Der Beginn war etwas holperig, Eywa fand den richtigen Abgang vom Grasweg erst nach etwas Arbeit. Als das geschafft war, arbeitete sie sehr schön, verwieß das Wundbett sauber und freute sich am Ende der Fährte über ihr Stückchen Rehdecke.

 

So werden wir auch noch die nächsten Fährten gestalten. Erst wenn ich sicherer bin, kommen neue Schwierigkeiten zur unmarkierten Fährte dazu.

 

 

11.04.2012

30

Standzeit: ca 20 Stunden

Bewuchs: Moos, Dickung, grüne Rückegasse

Witterung: kühl, feucht, leicht regnerisch

Länge: ca 300 Meter

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Unmarkierte Fährte mit unbekannter Fluchtrichtung

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Diese Fährte hat Eywa einen kleinen Tic, aber wirklich nur einen ganz kleinen Tic besser gearbeitet als die erste, völlig unmarkierte Fährte.


Sie hat zunächst in die richtige Richtung los gesucht, drehte dann aber um, warum auch immer. Der zweite Ansatz ging in die völlig falsche Richtung und wir wurden zurück gepfiffen. Ich hätte nicht bemerkt, das Eywa Blödsinn treibt.

 

Der dritte Versuch war dann okay. Einen Unterschied in Eywa`s Verhalten oder ihrer Körpersprache zum zweiten Ansatz konnte ich nicht feststellen. Mitten in der richtig dicken Naturverjüngung, als ich schon ob der Richtigkeit von Eywa`s Tun zweifelte, verwieß sie ein eindeutiges Wundebett. Nach der Dickung wäre die Fährte nach rechts, die Rückegasse entlang gegangen, Eywa ging aber nach links. Der Fährtenleger musste ja irgendwie wieder zurück auf den Weg kommen nach dem er die Fährte gelegt hatte. Selbstverständlich zog er die Fährtenschuhe am Ende der Fährte aus. Eigentlich hätte Eywa erkennen müssen, das die Fährte nach links nicht "Ihre" Fährte ist. Nach erneutem Ansetzen am Ende der Dickung, nahm Eywa die richtige Fährte und kam zu ihrem Stück Rehdecke.

 

Fazit: Es gibt noch viel zu tun, packen wir`s an...

 

 

10.04.2012

29

Standzeit: Ca 30 Stunden

Untergrund: Kiefernaltholz, Blaubeeren, etwas Moos, etwas Heide

Witterung: bewölkt, warm

Länge: Ca 900 Meter

Wildvorkommen: mäßig

Thema: längere Stehzeit, vertraue deinem Hund

Art der Fährte: Fährtenschuh, Damwild

 

Hat schön geschafft die kleine Kröte. Leider nur eines von 3 Wundbetten verwiesen.

Hatte dummerweise vergessen darum zu bitten, die Fährte nicht bzw für mich unerkennbar zu markieren.

 

Die Woche hat es in sich. 3 Fährten an 3 aufeinander folgenden Tagen, das hatten wir noch nie. Aber, was muss das muss.

 

 

 

09.04.2012

28

Standzeit: Ca 23 Stunden

Untergrund: Eichenaltholz, Blaubeeren

Witterung: kühl, leichter Regen

Länge: Ca 600 Meter

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Ich lerne meinen Hund lesen, rückseitig markierte Fährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Das Thema der Fährte verät das Ausbildungsziel. Eywa begann gut, ich habe sie nach dem Start zurück genommen und sie erneut angesetzt. Wieder ging sie in die selbe Richtung. Ein Blick zurück sagte mir: "vertraue deinem Hund"....

 

Beide Winkel waren nicht gut, Eywa hätte mich in die Irre geführt. Der Übergang über den Forstweg war sauber.

 

Auf ein Neues...

 

 

07.04.2012

27

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Altholz, Moos, Nadelstreu

Witterung: nass, kühl

Länge: 200 Meter

Wildvorkommen: gering

Thema: rückseitig markierte Fremdfährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Die Fährte geriet etwas kurz...

Der Fährtenleger hatte sich wohl ein klein wenig verschätzt. Eingebaut waren 3 Verweiserpunkte. Eywa hat alle 3 gefunden und verwiesen.

Ich fand Eywa schwer zu lesen, einmal musste ich sie zurück nehmen, einmal hat sie ein gutes Negativ angezeigt.

 

Noch muss die Fährte rückseitig markiert sein, damit ich mich vergewissern kann ob ich Eywa richtig lese oder nicht...

 

Und ich muss mich beherrschen, nicht alle 4 Meter einen heimlichen Blick nach hinten zu werfen...

 

 

04.04.2012

26

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Rückegassen, Nadelstreu

Witterung: Nass, kühl

Länge: Ca 300 Meter

Wildvorkommen: gering

Thema: Unmarkierte Fährte, "vertraue deinem Hund"

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwild

 

Eywa`s bzw meine ersten unmarkierte Fährte begann chaotisch. Ich war nicht sicher, das übertrug sich auf Eywa, sie wurde ebenfalls unsicher, ich konnte sie nicht lesen und wurde noch unsicherer. Nur mit Hilfe kamen wir überhaupt richtig vom Anschuss weg. Eywa fand und verwies ein Wundbett. Die nächsten 50 Meter gute Arbeit. Dann wieder Unsicherheit von mir und ich nahm sie von der Fährte. Zum Stück fanden wir nur, weil ich Hilfe vom Fährtenleger bekam.

 

Der Hund weiß was er zu tun hat, nun beginnt das Training mit dem Menschen am Ende des Schweißriemens.

 

In Zukunft wird es fast ausschließlich unmarkierte Fährten geben.

 

 

30.03.2012

25

Standzeit: Ca 23 Stunden

Untergrund: grüne Rückegasse, Buchenlaub, Moos, Altholz, Eichenlaub, Nadelstreu, Brombeere

Witterung: trocken, kühl, sehr windig

Länge: Ca 1500 Meter

Wildvorkommen: ausreichend

Thema: Verweisen, Winkel, relativ lange Fährte

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild

 

Die Fährte begann auf einer Rückegasse, durch von Sauen gebrochene Stellen. Nach 80 Meter die erste Verweiserstelle. Eywa hat einwandfrei verwiesen. Es ging über Moos auf eine Dickung zu, der erste Haken. Den Winkel hat Eywa gut genommen, entlang der Dickung viele Wechsel kreuz und quer.


Es ging entlang einer Buchenverjüngung auf einem breiten Rehwechsel. Auch den zweiten Verweiser hat Eywa korrekt angezeigt. Es ging weiter auf Nadelstreu, dann der nächste Haken nach rechts, weitere 100 Meter später der dritte Verweiser. Wieder gut verwiesen.


Es folgte ein längeres Stück über Buchenlaub durch Buchenstangen. Danach weiter durch ein wenig Brombeere zum vierten und letzten Verweiser. Auch den hat sie klasse angezeigt. Den Rest der Strecke ging es mit einem weiteren Haken durch moosiges Altholz bis zum Ende der Fährte.

 

Das Stück durch die Buchenstangen wurde Eywa ein klein wenig hektischer und ich musste sie an ihren Arbeitsauftrag erinnern, die Rute wirbelte, der Kopf ging hoch. Ganz eindeutig war aktuell Wild im Spiel. Die Fährte ging über einige hundert Meter entweder auf und entlang frequentierter Wechsel, Eywa lies sich nicht verleiten. Wohl fiel sie die Wechsel an, korregierte sich aber nach nicht mal einer halben Hundelänge von selbst.

 

Gute, solide und überzeugende Fährtenarbeit am heutigen Tag

 

 

28.03.2012

24

Standzeit: Ca 22 Stunden

Untergrund: grüne Rückegassen, Buchenlaub, etwas Altholz

Witterung: trocken und warm

Länge: Ca 1200 Meter

Wildvorkommen: mäßig-ausreichend

Thema: Kreuzen der Fährte mit deutlichem Zeitversatz, konzentriertes Arbeiten trotz Verleitungen

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild

 

Gleich zu Beginn scheinbar die erste Verleitung. Eywa begann zunächst in die falsche Richtung zu suchen, korregierte sich aber selbst, untersuchte noch einmal den Anschuss und zog dann mit ruhigem Tempo los. Heute ging oft mal die Nase hoch, die Fährte ging an einigen Plätzstellen vorbei, an einem befahrenen Fuchsbau entlang, es war Wild anwesend. Zur Krönung strolchte dann auch noch eine Katze auf der Fährte. Eywa zeigte diese sehr deutlich an, der Hund verwandelte sich partiell in einen Ridgeback. Erfreulicher Weise arbeitete Eywa trotz Katze ohne Einwirkung ihre Rotwildfährte und versuchte nicht der Katze zu folgen.

Eine gute Arbeit bei schwierigen Bedingungen. Durch die jetzt schon 2 Wochen andauernde Trockenperiode sind die Böden sehr trocken. Die Wärme zwingt den Hund, in die Hechelatmung bei geöffnetem Fang über zu gehen. Die Arbeit mit der Nase wird erschwert.

 

 

24.03.2012

23

Standzeit: Ca 22 Stunden

Untergrund: Eichenlaub, Nadelstreu, dürres Gras

Witterung: trocken und mild

Länge: 760 Meter

Wildvorkommen: mäßig-ausreichend

Thema: kein spezielles, williges und konzentriertes Arbeiten bei moderatem Tempo

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

Während der Anschuß untersucht wird, soll Eywa brav liegen bleiben

Die erste Fährte im neuen Revier.

Doch bevor es los geht, ist RUHE angesagt

"Anschuss" mit Haaren vom Lauf der Sau

Die Stelle an der das Wild stand als es beschossen worden ist, gibt Aufschluss darüber, wo am Wildkörper das Projektil eingetreten ist. Sorgfältig und gewissenhaft wird nach kleinen und kleinsten Partikeln Ausschau gehalten.

Der gelbe Punkt ist eine Fährtenmarkierung, das weiße Band markiert den Verweißerpunkt, eine kleine grüne Köderdose, die etwas mit Laub bedeckt wurde und ein Stück des Tieres enthält, welches es zu suchen gilt

Eywa zog vom Anschuss weg mit tiefer Nase und ruhigem Tempo. Es ging ein Stückchen durch Kiefern und Fichtenaltholz, bis zum ersten Verweißerpunkt. Eywa hat brav die Dose mit einem Stückchen Schwarte verwießen und dafür Belohnung in Form von Futter erhalten

Eywa orientiert sich sofort nach dem Erhalt ihrer Belohnung wieder in Fährtenrichtung. Aber, es geht erst auf Kommando weiter

50 Meter nach dem ersten Verweißerpunkt, folgte der erste spitze Winkel nach rechts. Den Winkel hat Eywa gut genommen. Weitere 120 Meter später, der zweite Verweißerpunkt. Auch diesen hat Eywa sauber angezeigt und erhielt als Belohnung Futter

Braaaaves Mädchen

Es folgte ein ganzes Stück mehr oder weniger geradeaus, dann der spitze Winkel nach links. Es folgte ein Geländewechsel vom Altholz in dichtes Stangenholz aus Eiche und Buche, heraus aus dem Stangenholz wieder in Altholz, über Moos, an einer Brombeerfläche vorbei. Dort ging Eywas Kopf kurz hoch und sie witterte in Richtung der Brombeeren. Dort in der Ecke habe ich gestern beim Legen der Fährte einen Fuchs hoch gemacht, es roch auch sehr nach einem roten Recken.

Im Anschluss an das Altholz, ging die Fährte sehr lange direkt auf einer grünen Rückegasse mit starkem Wechsel. Dort fand und verwieß Eywa den dritten Verweißerpunkt.

Nach weiteren 150 Metern fand Eywa ihr Stück. Sie freute sich sehr über ihren Fund und erhielt für ihre saubere Arbeit einen Napf voll mit hausgemachter Hundewurst.

Eywa hat konzentriert gearbeitet, willig und doch ruhig, so das ich ihr trotz meines Knie-Handycaps gut folgen konnte. Von Verleitungen ließ sie sich nicht verleiten, einmal korregierte ich sie stimmlich, bin mir aber sicher das sie ohne meine Ansage wieder zurück zur Fährte wäre. So soll das sein!

 

 

20.03.2012

22

Standzeit: Ca 22 Stunden

Untergrund: Laub, Nadelstreu, trockenes Seegras, Moos, Dickung

Witterung: trocken und warm

Länge: Ca 500 Meter

Wildvorkommen: gehäuft

Thema: Arbeiten unter Verleitungen

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild

 

Auch diese Fährte hat Eywa ordentlich, konzentriert und ruhig gearbeitet, am Énde der Fährte die Fährtenschuhe brav verbellt.

 

 

16.03.2012

21

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Nadelstreu, Laub, Altholz

Witterung: trocken und warm

Länge: Ca 800 Meter

Wildvorkommen: gering

Thema: viele Winkel

Art der Fährte: Fährtenschuh, Gams

 

Wieder schöne, konzentrierte und langsame Arbeit von Eywa. Hat die Winkel gut gemeistert und wenig Probleme mit den doch überraschend hohen Temperaturen gehabt. Die Läufigkeit ist vorbei und Eywa wieder befreit von ihrem Hormonchaos.

 


 

14.03.2012

20

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Nadelstreu, Brombeeren, Laubstreu, Heidelbeeren

Witterung: trocken und mild

Länge: Ca 600m

Wildvorkommen: stark

Thema: Arbeiten mit Fremdführer, starke Verleitung durch Sauen und Fuchs, arbeiten durch Rehwildeinstände, neue Wildart

Art der Fährte: Fährtenschuh, Gams

 

Sehr gute Arbeit von Eywa. Konzentriertes und williges Arbeiten mit tiefer Nase und durchhängendem Schweißriemen bei sehr moderatem Tempo.

Fährtentreu und Eigenkorrektur wenn sie abkam.

Starke Verleitung durch Rehwild da die Fährte durch Einstände gelegt wurde, Verleitung durch Sauen, starke Verleitung durch einen Fuchs der beim Legen der Fährte mitten aus seinem Mittagsschlaf gerissen worden ist.

 

 

07.03.2012

19

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Moos, etwas Brombeere, Nadelstreu

Witterung: trocken, kühl

Länge: Ca 400 Meter

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Arbeiten mit Fremdführer in voller Standhitze

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild

 

Heute wesentlich bessere Arbeit. Am Start ungeduldig, nach Ansprache und Rüffel mit tiefer Nase am durchhängenden Schweißriemen konzentriertes und selbstständiges Arbeiten. Alle Verweißerdosen gefunden und angezeigt.

 

 


04.03.2012

18

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Nadelstreu mit vereinzelt Laub, grüne Rückegassen

Witterung: hohe Luftfeuchtigkeit, Untergrund trocken

Länge: Ca 500m

Wildvorkommen: gering

Thema: Arbeiten trotz beginnender Standhitze, Fremdführer

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild

 

Eywa`s heutige Arbeit war, sagen wir es diplomatisch, suboptimal. Kunstfährten kurz vor Standhitze, es gibt schöneres...

 

 

 

02.03.2012

17

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Nadelspreu, Rückegasse

Witterung: Nass-kalt, 8 Grad

Länge: Ca 400 Meter

Wildvorkommen: sehr gering

Thema: Fährte nach längere Pause, Arbeiten der Fährte mit Fremdführer, arbeiten einer Fährte trotz beginnender Standhitze

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rotwild, Motivationsfährte mit Verweißerdosen

 

Da ich durch eine Knie-OP seit Anfang Februar für Fährtenarbeit nicht ausreichend mobil bin und so schnell auch nicht wieder sein werde, Eywa aber nicht so lange ohne Fährtentraining bleiben soll, hat heute Anke mit Eywa die Fährte gearbeitet.

 

Die Fährte wurde recht einfach getreten, ohne hohem Schwierigkeitsgrad.

Eywa hat trotz der langen Pause, ihrer beginnenden Standhitze und mit Anke als Fremdführer ordentlich gearbeitet.

 

Es wird noch ein paar mehr Fährten mit Anke als Führer geben denn ich werde wohl noch ein paar Wochen brauchen bis ich wieder ins unebene Gelände darf.

 

 

 

24.01.2012

16

Standzeit: Ca. 20 Stunden

Untergrund: Rückegassen, Gras, Mischwaldboden

Witterung: Nass-kalt, 3 Grad

Länge: 500m

Wildvorkommen: hoch

Thema: Winkel

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

 

Heute die mit Abstand schlechteste Arbeit von Eywa. Die Fährtenarbeit wurde zum ersten mal abgebrochen, Eywa ins Auto gesteckt und selbige mit einer Zwangspause belegt. Nach einer Einheit Gehorsam und Unterordung, ging es dann so halbwegs. Um zu einem positiven Abschluss zu kommen, sollte Eywa das letzte Drittel der Fährte arbeiten. Das ganz frisch, u.U wohl unmittelbar vor dem Arbeiten der Fährte, vermutlich Schwarzwild im Bereich der Fährte war und Eywa auch deshalb so unkonzentriert und mit hoher Nase völlig in ihrer eigenen Welt "gearbeitet" hat, mag mit ein Grund sein, eine Entschuldigung ist das keineswegs.

 

So wird dann wohl eines unserer nächsten Ausbildungsziele das Arbeiten unter stärkster Verleitungen sein...

 

Erschwerend dazu kommt, das Eywa wohl in Kürze heiß wird. Die Zeit unmittelbar vorher ist sie eh zu nix zu gebrauchen.

 

 



18.01.2012

15

Standzeit: Ca. 20 Stunden

Untergrund: Rückegassen, Gras, Mischwaldboden

Witterung: Sonnig, trocken kalt, -3 Grad

Länge: 800m

Wildvorkommen: gering

Thema: Kein besonderes

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

 

Eywa`s Arbeit war in Ordnung. Allerdings muss ihre Motivation, die zu arbeitende Fährte auch zu halten, deutlich gesteigert werden. Klein Eywa macht ab und an "Ausflüge" in die nähere Umgebung der Fährte und das gilt es, abzustellen

 

 

17.01.2012

14

Standzeit:  20 Stunden

Untergrund: Feld, Wiese, Laub, Schotter

Witterung: Trocken-kalt bei -4 Grad, leichter Schnee

Länge 850 Meter

Wildvorkommen: hoch

Thema: Arbeiten unter erschwerten Witterungsbedingungen (Frost) und Verleitungen

Art der Fährte: Fährtenschuh und etwas Schweiß, Damwild

 

Erste Fährte nach Ende der Drückjagdsaison. Es war sehr deutlich zu merken, das Eywa in letzter Zeit viel mit hoher Nase nach gesundem Wild gesucht hat. Ein paar mal stand sie mir hoher Nase sehr interessiert und angespannt im Dickungsrand.

 

Auch frischere Verleitungen haben plötzlich ein ganz anderen Stellenwert wie vor der Saison. Im Großen und Ganze war ich sehr zufrieden mit ihrer Arbeit.

 

Mal schauen wie sie sich im Lauf des Jahres entwickelt, vieleicht reicht es ja für eine VFschP über 20 Stunden (Verbandsfährtenschuhprüfung)

 

 

23.12.2011

13

Standzeit:  Ca 20 Stunden

Untergrund. Laub, Rückegassen grasbewachsen

Witterung:  Nasskalt, leichter Niesel

Länge: 560 Meter

Wildvorkommen: mäßig

Thema: Gehorsam und Konzentration,

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

 

Eywa hat die Fährte sehr vorsichtig und ruhig gearbeitet. Die Schwierigkeit war, das Tags zuvor die selbe Fährte von einem anderen Hund gearbeitet worden ist. Diese Fährte wurde als Schleppe mit Rehwildlunge gezogen. Eywa`s Schwarzwildfährte verlief zum Teil über, oder 50-60cm parallel zu der alten Fährte. Kurz vor dem Ende ging unsere Fährte von der Rückegasse auf der die alte Fährte verlief nach links in den Bestand, die alte Fährte verlief gerade aus weiter.

 

Für Eywa war es nicht ganz einfach die Fährte zu arbeiten. Immer wieder changierte sie auf die Schleppfährte vom Vortag. Den Abgang auf der langen Zielgeraden nach links überlief sie beim ersten Versuch und hat sich auch nicht selbst korregiert. Beim zweiten Versuch nahm sie den Abgang korrekt. Von 5 Verweißerdosen hat Eywa 4 angezeigt.

 


 

21.12.2011

12

Standzeit: Ca 20 Stunden

Untergrund: Wiese und Wegrand

Witterung: Leichter Schneefall bei 3 Grad

Länge: Ca 300 Meter

Wildvorkommen: Sehr gering

Thema: Erste Fährte nach mehreren Drückjagdeinsätzen und Bergehilfen

Art der Fährte: Fährtenschuh, Schwarzwild

 

Die erste Fährte nach einigen Drückjagdeinsätzen, bei welchen Eywa entweder versuchsweise vom Stand geschnallt wurde oder als Durchgehhund eingesetzt worden ist.

 

Dafür das Eywa so lange keine Kunstfährte mehr gearbeitet hat und zum Durchgehen eingesetzt wurde, war ihre heutige Arbeit im Großen und Ganzen okay.

 

Man merkt deutlich das ihr Interesse an Verleitungen gestiegen ist. Mal sehen wie sie sich weiter entwickelt. Wir werden, solange es der "Winter" zu läßt, verstärkt Kunstfährten arbeiten.

 

 

 

30.11.2011

 11

18.15

Standzeit:  über Nacht

Untergrund:  Rückegassen, gewachsener Waldboden

Witterung:  sehr neblig, 3 Grad

Länge:  Ca. 400 Meter

Wildvorkommen:  gering

Thema:  Dunkelfährte

Art der Fährte:  Fährtenschuh Schwarzwild

 

Eywa`s zweite Dunkelfährte: Besondere Erschwerniss für Eywa war, das ich ganz besonders gut duftete. Ich hatte um 17.15 ein Reh erlegt, dies aufgebrochen und versorgt, dabei schaffe ich es immer wieder mich ein zu ferkeln...

 

Im Großen und Ganzen hat Eywa gut gearbeitet. Auch hier war gut zu bemerken das Eywa in der letzten Zeit öfter gejagt hat. Verleitungen sind derzeit sehr interessant. Die Nase ging oft nach oben und Eywa holte sich Wind aus Richtung einer größeren Dickung, doch sie korregierte sich immer wieder selbst. Einmal zog ich sie von der Fährte, der Rest war sehr anständig und sie freute sich wie Bolle über ihren gefundenen Schwarzwildlauf.

 

10

11.00 Uhr

Standzeit:  Ca. 43 Stunden

Untergrund:  Überwiegend Eichenlaub, Rückegasse grasbewachsen

Witterung:  Kühl, hohe Luftfeuchtigkeit, leichter Niesel

Länge:  Ca. 500 Meter

Wildvorkommen:  mäßig

Thema:  kein besonderes Thema, Gehorsamsleistung

Art der Fährte:  Lunge vom Reh, geschleppt

 

Vorrangig ging es mir darum, zu überprüfen ob und wenn ja, welche Auswirkungen es auf die Fährtenarbeit hat wenn Eywa bei Drückjagdten gesundes Wild jagt und Gesundfährten arbeitet.

 

Eywa zeigt nun Wild eindeutig deutlich an und ist versucht, Verleitungen zügiger anzunehmen. Damit war fast zu rechnen. Das bedeutet, das immer wieder Kunstfährten in wildreichen Gebieten gearbeitet werden müssen die genau ausgezeichnet sind und viele Verleitungen aufweisen.



 

 

09.11.2011

9

Standzeit:  Ca. 20 Stunden

Untergrund:  Weitestgehend freier Waldboden

Witterung:  Neblig, sehr hohe Luftfeuchtigkeit bei ca. 6 Grad

Länge:  Ca. 300 Meter

Wildvorkommen:  mäßig

Thema:  Fährte in der Dunkelheit bei vermehrter Wildbewegung

Art der Fährte: Fährtenschuh Rehwild

 

Eywa`s erste Nachtfährte stand an. Zwar sucht man im Dunkeln eigentlich nicht nach bzw suche ich nur dann Nachts nach wenn ich nahezu 100% von einer kurzen Totsuche ausgehen kann, nichts desto trotz sind Dunkelfährten eine nette Übung. Überwiegend für den Hundeführer, doch auch der Hund muss sich auf völlig veränderte Bedingungen einstellen. Nachts lebt der Wald. Wild zieht vermehrt umher, die Witterung ändert sich durch den Temperaturwechsel, andere Geräusche, veränderte Silouetten.

 

Bei Suchen in der Dunkelheit ist der Hundeführer entgültig gezwungen sich völlig auf seinen Gehilfen zu verlassen. Markierungen wird man keine finden und man kann den Hund, will man ihn nicht permanent mit der Taschenlampe anstrahlen, im Dunkeln kaum mehr "lesen".

 

Wieder einmal zeigt es sich, wie sehr man sich bei Tagkunstfährten verleiten läßt nach Markierungen zu suchen, den Hund zu schnell zu korregieren, mit einem Auge nach hinten zu schiegeln wie sich der Fährtenleger verhält. Dahin ist die Souveränität des Hundeführers, wenn ihm all die kleinen Hilfsmittelchen nicht mehr zur Verfügung stehen. Da werden die Schritte zögerlicher, der Riemen wird kürzer gehalten, der Hund alle 5 Meter "gefragt" ob er denn noch weiß was er da grad tut. Sensible Hunde oder Hunde, die ihrerseits gelernt haben ihren Führer zu "lesen", registrieren sofort das etwas anders ist als sonst und verhalten sich entsprechend. Manche nutzen die Gunst der Stunde um ihr eigenes Ding zu drehen, manche werden so unsicher das sie das Arbeiten einstellen und nur noch umher faseln weil vom Hundeführer keine direkte oder indirekte Hilfe mehr kommt, manche arbeiten unbeeindruckt weiter.

 

Es braucht schon Mut, dem Hund völlig ausgeliefert und blind im wahrsten Sinne des Wortes, hinterher zu stolpern. Es hilft ungemein, im Training beizeiten auf Markierungen zu verzichten. Auch das der Fährtenleger, der ja in der Regel auch die begleitende Person ist, nicht sofort einwirkt wenn der Hund abkommt, trägt dazu bei einen Hund sicherer auf der Fährte werden zu lassen.

 

Die halbe Miete ist es, wenn der Hundeführer seinen Hund "lesen" kann. Die andere Hälfte ist der Finderwille und der Wille zur Fährtentreue des Hundes. Die reine Nasenleistung ist bei (fast) allen Hunden so gut ausgeprägt, das sie auf einer Wundfährte mit entsprechender Witterung eigentlich keine Probleme bekommen dürften.

 

Nun aber zu Eywa`s Dunkelfährte:

"Vertraue deinem Hund" ist oft leichter gesagt als getan. Einmal musste meine Trainerin korregieren denn Eywa steuerte fälschlicherweise auf einen Abhang zu. Wäre der nicht gewesen, hätte sie uns weiter suchen lassen um zu schauen ob und wann Eywa sich umentscheiden würde.

 

Mir blieb nichts anderes übrig, blind hinter ihr her zu tappern. Eywa merkte natürlich sofort das was nicht so ist wie sonst, kam öfter zu mir zurück, löste sich aber immer wieder und fand eigentlich problemlos zu ihrem Rehschädel.

 

Gut gemacht, kleines Mädchen

 

 

08.11.2011

8

Standzeit:  Ca. 24 Stunden

Untergrund:  Kiefernaltholz mit Schwarzbeersträucher, Buchenrauschen, Sand

Witterung:  Sehr sonnig, Boden wenig feucht, ca. 8 Grad

Länge:  Ca. 1400 Meter

Wildvorkommen:  mäßig

Thema:  Kein besonderes Thema, konzentriertes Arbeiten auf der Fährte, arbeiten mit tiefer Nase

Art der Fährte:  Fährtenschuhfährte mit Rotwildschalen

 

 

Eine ganz normale Fährte, 3 oder 4 Winkel, 1 Übergang über einen sandigen Reitweg. Eywa arbeitete 1100 Meter absolut korrekt auf der Fährte, Nase tief, Tempo zügig ohne zu stürmen, Verleitungen falls vorhanden wurden ignoriert. Verwiesen hat sie leider nicht. Das Thema verweisen werde ich demnächst mit meiner Freundin und Menthorin besprechen und angehen.

 

An einem Bereich mit weit stehendem Kiefernjungwuchs wurde Eywa fahrig, die Rute ging eifrig hin und her, die Nase wurde hoch und höher. Immer wieder drehte sich in den Wind, witterte erregt in die Gegenrichtung der Fährte. Kurze Zeit darauf wurden aus dieser Richtung 30 Meter hinter uns zwei Rehe flüchtig. Vorbei war die Fährtenkonzentration für`s Erste. Erst als die Fährte einen Winkel hatte und Eywa somit aus der Witterung der Rehe kam, wurde ihre Arbeit wieder etwas besser. Trotzdem war sie die restlichen 300 Meter nur noch mit einem Nasenflügel und zwei ihrer vier Beine auf der Kunstfährte. Der Rest vom Hund wäre zu gerne den Rehen gefolgt.

 

Das Thema Arbeiten der Kunstfährte mit/trotz Wildkontakt hat noch ziemlich viel Übungsbedarf...

 

 

02.11.2011

7

Standzeit:  Ca. 2 Stunden

Untergrund:  Graswege, Nadelstreu, Laub, Rückegassen

Witterung:  Leicht sonnig. Ca 10 Grad

Länge:  Ca. 1600 Meter

Wildvorkommen: Gering

Thema:  Ruhiges Arbeiten trotz frischer Fährte, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit durch die Arbeit auf der langen Fährte

Art der Fährte:  Futterschleppe

 

 

Ein weiteres Lernziel: Ruhiges Arbeiten auf frischer Fährte, halten der Konzentration auf langer Fährte.

Gelegt wurde die Schleppe ohne zusätzlich eingebaute Schwerpunkte. Eywa soll lernen auch frische Fährten in ruhiger Manier, mit tiefer Nase und konzentriert zu arbeiten. Nicht immer werden Nachsuchen nach einer Nacht gearbeitet, oft kommt es innerhalb weniger Stunden nach dem Schuß zur Suche. Sehr viel frische Witterung gibt es auf der Fährte, diese Witterung kann einen Hund dazu verleiten, unkonzentriert und mit völlig unangepasstem Tempo zu arbeiten. Der Hundeführer und das Gelände bestimmen das Tempo, der Hund soll sich nach Möglichkeit dem Tempo des Hundeführers anpassen ohne das die Motivation des Hundes darunter leidet.

 

Des weiteren soll sich die Dauer ihrer Konzentrationsfähigkeit steigern. Das üben wir zum einen über die Länge der Fährte, sowie über den Schwierigkeitsgrad. Heute gab es eine lange Fährte ohne Schwierigkeiten.

 

Eywa hat gut gearbeitet. Ihr Tempo war entsprechend der Stehzeit der Fährte sehr hoch doch ich lies mich nicht darauf ein und blieb bei meinem Tempo. Eywa zeigte Verleitungen deutlich durch umschwenken auf hohe Nase. Gegen Ende der Fährte lies ihre Konzentration nach. Solch lange Futterschleppen werden wir in Zukunft immer mal wieder zwischen streuen. Auch wird die Schleppe mal über Nacht stehen ehe sie gearbeitet wird.

 

 

 

26.10.2011

6

Standzeit:  Ca. 22 Stunden

Untergrund: Totholz, Laub, Schotter, Gras, Brombeeren

Witterung:  Ca. 15 Grad, leicht bewölkt, mittlere Luftfeuchte

Länge:  Ca. 500 Meter

Wildvorkommen:  Mäßig

Thema:  Arbeiten durch Dickungen

Art der Fährte: Fährtenschuh mit Rehwildschalen

 

 

Eywa wird an Arbeiten mit natürlichen Verleitungen und unwegsames Gelände heran geführt. Hierzu werden nun immer wieder Fährten nahe bzw. durch Rehwildeinstände und Brombeergebiete gelegt.

 

Eywa`s heutige Fährte enthielt keine zusätzlichen Schwierigkeiten in Form von extremen Winkeln oder Widergängen. Für den Anfang ist es genug Erschwerniss wenn die Fährte mitten durch Dickungen und Einstände geht.

 

Mit der Arbeit von Eywa war ich heute mehr als zufrieden. Sie blieb konzentriert bei ihrer Fährte. An einer Stelle verriet sie mir durch die Veränderung ihrer Körpersprache eine Verleitung, liess sich aber problemlos wieder zu ihrem eigentlichen Arbeitsauftrag bewegen. Den Winkel über den Schotterweg überlief sie zuerst, korregierte sich dann aber selbst, fand und nahm den Abgang korrekt.

 

Als Belohnung am Ende der Fährte durfte sie mit der Rehdecke nach Herzenslust zergeln.

 

 

18.10.2011

5

Standzeit:  Ca. 22 Stunden

Untergrund:  Nadelstreu, Totholz, Moos, Waldweg, Dickung

Witterung:  Ca 24 Grad, leichter Wind, Untergrund sehr trocken

Länge:  Ca. 500 Meter

Wildvorkommen: Gehäuft

Thema:  Konzentriertes Arbeiten unter Verleitungen, Fährtenarbeit in wildreicherem Gebiet

Art der Fährte:  Fährtenschuh mit Rehwildschalen

 

 

Das Thema der Fährte verrät unseren nächsten Ausbildungsschritt. Eywa muss lernen, auch in wildreich(er)en Gebieten konzentriert und willig ihren ursprünglichen Arbeitsauftrag zu erfüllen. Erwartungsgemäß wurde sie im Dickungsbereich schneller, bögelte vermehrt, wich von der Fährte auf Verleitungen ab, hätte sich ohne meine Einwirkung sehr warscheinlich nicht selbst korregiert. In den wildärmeren Bereichen lief Eywa sehr ruhig, annähernd fährtentreu und fleißig.

 

 

28.09.2011

4

Standzeit:  Ca. 20 Stunden

Untergrund:  Laub, Gras, Totholz

Witterung:  Sonnig und trocken bei rund 18 Grad

Länge:  Ca. 600 Meter

Wildvorkommen: Gering

Thema:  Widergänge

Art der Fährte:  Fährtenschuh mit Rehwildschalen

 

Das Thema der Fährte verrät es schon. Eywa`s Aufgabe heute bestand darin, aus einem Gebiet von etwa 15x15 Metern in welchem die Fährte kreuz und quer verlief, den richtigen Abgang zu finden, um die Fährte weiter voran arbeiten zu können.


2 solcher Felder waren angelegt und Eywa hat aus beiden den Abgang problemlos gefunden.

 

Bevor wir zum 1. Feld kamen, ging die Fährte an einer Dickung entlang. Hier zeigt sich, das Eywa noch Ausbildungsbedarf hat, denn wenn sie gekonnt hätte wie sie wollte, dann wäre sie mit mir mal eben in die Büsche gegangen um nach Rehleins zu schauen. Eywa war heute aber sehr einfach zu durchschauen, sie zeigte durch ihr gesamtes Verhalten ob sie auf der richtigen Fährte war oder nicht und ließ sich problemlos zu ihrem ursprünglichen Arbeitsauftrag zurück beordern.

 

Ein paar mal zeigte sie blitzsaubere Eigenkorrektur, wenn wir das hinbekommen das sie sich weitest gehend so selbstverständlich korregiert dann wird sie richtig gut.

 

18.09.2011 Brauchbarkeitsprüfung

3

Standzeit:  Ca. 20 Stunden

Untergrund:  Laub- und Nadelstreu

Witterung:  Ca. 12 Grad, strömender Regen, leichter Wind

Länge:  Ca. 350 Meter

Wildvorkommen: Gehäuft

Thema:  Prüfungsfährte Brauchbarkeitsprüfung Bayern, 350 Meter Übernachtfährte, 2 stumpfe Haken, 3 Wundbetten

Art der Fährte:  Rotwildschweiß gespritzt

 

 

Bedingt durch den Dauerregen der vorhergehenden Nacht und am Prüfungstag, war für mich keinerlei Schweiß zu finden. Vor einer Dickung zeigte Eywa deutlich frischen Wildwechsel an, doch mit entsprechender Anweisung nahm sie die Prüfungsfährte wieder auf und arbeitete ohne Probleme bis zum Stück.

 

Eywa konnte ein Wundbett verweisen. Die abschließende Anschneideprüfung verlief ohne Problem.

 

Bayern hat nun einen zur Nachsuche auf Nieder- und Schalenwild brauchbaren Hund mehr!

 

 

  

07.09.2011

2

Standzeit: Ca. 16 Stunden

Untergrund: Laub, Nadelstreu, Totholz

Witterung: Ca. 20 Grad bei mittlerer Luftfeuchtigkeit

Länge: Ca. 300 Meter

Wildvorkommen: Mäßig

Art der Fährte: Fährtenschuh, Rehwildschalen

Thema: Widergänge, spitze Winkel, überkreuzen der Fährte 

 

Eywa hat größtenteils konzentriert gearbeitet. Mit tiefer Nase war sie bemüht die Fährte zu halten. Sie korregierte sich zu 95% selbst, einmal musste sie an ihren Auftrag erinnert werden.

 

Wir fanden zum Stück.

 

31.08.2011

1

Standzeit: Ca. 30 Stunden

Untergrund: Überwiegend Heidelbeersträucher

Witterung: Ca. 15 Grad, regnerisch und windig

Länge: Ca 500 Meter

Wildvorkommen:  Mäßig

Thema: Übungsfährte für die Brauchbarkeitsprüfung

Art der Fährte: Rehschweiß gespritzt

 

 

Gespritzt wurde Rehschweiß. 2 Haken, 3 Wundbetten. Eywa hat 2 mal verwiessen, jedoch nicht an den Wundbetten. Schweiß war bedingt durch den anhaltenden Regen der vergangenen Nacht nicht mehr zu sehen.

 

Eywa hat gut gearbeitet. Ein wenig tüfteln musste sie, als es galt einen Reitweg zu überqueren.

 

Eywa`s heutige Arbeit wäre bei der Prüfung eine Arbeit mit der vollen Punktzahl gewesen. Die abschließende Anschneideprüfung war kein Problem.