Schon im Alter von 6-8 Wochen wird unter Zuhilfenahme einer Reizangel mit dem Vorstehtraining begonnen. Enten/Fasanen/Gänseschwingen, ein Hasenbalg, eine Fuchslunte, ein Stückchen Rehdecke oder auch eine Krähe eignen sich sehr gut, um einen jungen Hund zum Vorstehen zu bewegen.

Eywa ist knapp 12 Wochen alt, als sie zum ersten Mal einen Marder an der Reizangel bekommt.

Ein paar Wochen später, der erste Kontakt zu lebendem Wild. Eywa konnte auf der Hunderunde einen Fasan vorstehen.

Eywa steht fest an Rebühnern.

Rebhühner Dezember 2011

Vor dem Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt

Vor dem Vorstehen erfolgt die Quersuche. Dabei soll der Vorstehhund schlangenlinenförmig unter Ausnutzung des Windes vor dem Schützen in einer Tiefe von etwa 35 Metern eine Fläche möglichst planmäßig nach Wild absuchen. Der Kopf des Hundes sollte bei der Quersuche hoch getragen werden, da die Körperwärme und somit die Witterung des Wildes meist nach oben steigt. Eine Suche mit tiefer Nase führt häufiger zum vorzeitigen Herausstoßen des Wildes ohne das der Hund Witterung bekam.

 

Eywa trägt den Kopf etwas höher als die Rückenlinie
Die Suche soll in einem gleichmäßigen Tempo erfolgen
Das Wenden soll in den Wind erfolgen
Das flotte Tempo nach der Wendung beibehalten werden
Der Lohn der Mühe: Eywa steht einen Fasan vor, wird gelobt und abgetragen. Ziel erreicht, Übung beendet